Ripple hat das selbst erklärte Ziel, den internationalen Geldtransfer mit einer Blockchain-Lösung zu revolutionieren. Dabei hat das Unternehmen viel Konkurrenz.

Aktuellstes Beispiel ist hier Baton Systems, ein Start-up aus Kalifornien. Wie dieses in einer Pressemitteilung verkündet, schloss es kürzlich eine Funding-Runde ab. Dabei konnte Baton Systems nach eigenen Angaben 12 Millionen US-Dollar einsammeln. Liest man das Statement von Arjun Jayarum, CEO des Start-ups, fühlt man sich direkt an den Anwendungsfall von Ripple erinnert:

Dieses Investment gibt uns die strategische Unterstützung und die Kraft, unsere Bank-zu-Bank-Zahlungslösung für die führenden Finanzdienstleister […] zu skalieren.

Laut eigenen Angaben arbeitet Baton Systems seit 2016 an einer Blockchain-Lösung, die Banken nicht dazu zwingt, ihr bestehendes System zu verändern. Vielmehr diene die technologische Infrastruktur dazu, bestehende Systeme zu überführen. Dementsprechend sorge die Lösung von Baton Systems dafür, dass verschiedene Systeme interoperabel sind:

Baton bietet eine anpassbare Software-Workflow-Engine zur Koordination zwischen mehreren Systemen und Institutionen, die eine schnelle, transparente und effiziente Abwicklung durch die Verlagerung von Sachwerten in Sachkonten sowie eine sofortige Abstimmung und Berichterstattung für alle Beteiligten ermöglicht,

heißt es vonseiten des Unternehmens. Wie der Ripple-Konkurrent weiter angibt, befördere er bereits 12 Milliarden US-Dollar an Zahlungen pro Tag zwischen Markteilnehmern und Clearing Houses.

Die Konkurrenz von Ripple

Baton Systems ist bei Weitem weder der einzige noch der größte Konkurrent von Ripple. So entfachte etwa die Aussage von Brad Garlinghouse, Ripple sei der bessere Bitcoin, eine Debatte in der Krypto-Szene. Dabei stellte sich heraus, dass die Anwendungsfälle der beiden Systeme doch recht unterschiedlich sind.

Ein weiterer Konkurrent von Ripple, den das Unternehmen weitestgehend auf den selbst gesteckten Anwendungsfall zurückführen kann, ist die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (kurz: SWIFT). Schließlich will das Blockchain-Start-up nichts weiter, als mit seinen Produkten xRapid und dem XRP Token den internationalen Zahlungsverkehr revolutionieren. SWIFT tritt jedoch mit einem eigenen System gegen Ripple an: der Global-Payments-Innovations-Lösung.

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