In einer Pressemitteilung vom 1. September hat die Korea Central News Agency (KCNA) die Vorwürfe des Diebstahls gegen Nordkorea (DVRK) zurückgewiesen. Es geht um den Vorwurf der Entwendung von Geldern durch das Hacken von Banken und Bitcoin-Börsen. Auf diese Weise sollen insgesamt zwei Milliarden US-Dollar verschwunden sein.

Nordkorea soll Bitcoin-Börsen gehackt haben

Wie BTC-ECHO Anfang August berichtet hatte, hat eine Expertenkommission der Vereinten Nationen (UN) einen entsprechenden Bericht veröffentlicht. Demnach soll das Regime „den Cyberspace genutzt haben, um durch Attacken auf Finanzinstitutionen und Krypto-Börsen Einkommen zu generieren“. Das Regime unter Kim Jong-un soll unter anderem Bitcoin entwendet haben.

Ferner stellt der UN-Bericht dar, dass das generierte Einkommen zur Finanzierung von Waffen-Programmen eingesetzt werden soll.

Cyber-Aktivisten der Demokratischen Volksrepublik Korea haben Gelder akquiriert, die in die Finanzierung von Massenvernichtungswaffen fließen. Insgesamt soll sich der Schaden auf bis zu zwei Milliarden US-Dollar summieren. Ferner nennt die UN-Kommission mindestens 35 konkrete Fälle von Cyber-Attacken.

Kim-Jong-un-Regime weist Vorwürfe zu Bitcoin-Hacks zurück

In der aktuellen Pressemitteilung antwortet der Nationale Koordinierungsausschuss zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung auf die Vorwürfe und spricht von verleumderischen Gerüchten, die von den Vereinigten Staaten zum Bitcoin-Hack verbreitet werden.

Solche Aussagen durch die feindlichen Kräfte sind nichts anderes als eine Art böses Spiel, das darauf abzielt, das Image unserer Republik zu beschmutzen und eine Rechtfertigung für Sanktionen und Druckkampagnen gegen die DVRK zu finden.

Zudem fügt die Erklärung weiter hinzu, dass die UNO „einen alten Trick nachahmt, an den sich die faschistischen Propagandisten Hitlers seiner Zeit klammerten“.

BTC-ECHO hatte Mitte August über weitere Details aus dem UN-Bericht informiert. So soll neben Bitcoin und anderen Kryptowährungen auch das SWIFT-Bankensystem ein Ziel der Angriffe gewesen sein. Laut dem UN-Bericht sollen indes insgesamt zehn Angriffe auf den Nachbarstaat Südkorea stattgefunden haben. Dabei ist von insgesamt 17 betroffenen Ländern die Rede.

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