Der Amazonas brennt nach wie vor. Der Kampf gegen die Flammen im brasilianischen Regenwald greift nun auch auf die Bitcoin-Szene über. So ruft die Non-Profit-Organisation Rainforest Foundation US, die Krypto-Community dazu auf, die Zerstörung des Regenwaldes einzudämmen.

Wie die Rainforest Foundation berichtet, arbeitet sie bereits seit Mai 2014 an einer eigenen Kryptowährung namens BitSeeds. Diese setzt auf eine Kreuzung aus Proof of Work und Proof of Stake als Konsensmechanismus, wurde offenbar auf der Bitcoin-Börse Bittrex gelistet, war jedoch weniger erfolgreich.

Rainforest Foundation setzt auf Bitcoin & Co.

Um es Spendern nun jedoch zu ermöglichen, ihre Arbeit im Regenwald besser überwachen zu können, setzen die Umweltschützer nun auf die Blockchain-Technologie. Denn die technologische Infrastruktur, der Bitcoin zu ihrer Berühmtheit verhalf, macht es möglich, Spenden nachzuverfolgen. Ferner will man aktive Unterstützer mit Kryptowährungen belohnen. Als Spenden akzeptiert die Foundation folgende Kryptowährungen:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Litecoin (LTC)
  • Bitcoin Cash (BCH)

Hier will die Rainforest Foundation auf innovative Lösungen setzen, um den Regenwald zu schützen:

„Business as usual“ hat uns dorthin gebracht, wo wir sind. [Reine] Philanthropie wird uns hier nicht heraushelfen. Wir brauchen innovative Lösungen und niemand ist innovativer als Nutzer von Kryptowährungen.

Hier geht es zur Spendenseite.

Über die Rainforest Foundation

Die Rainforest Foundation setzt sich unter anderem für den Schutz indigener Völker in Südamerika ein. Diese rücken letztlich immer wieder in das Interessewirtschaftlicher Konflikte und haben es schwer, sich dort zu behaupten beziehungsweise zu bestehen. Die Foundation wurde im Jahr 1988 vom britischen Musiker Sting gegründet. Sie half dabei, als erstes einem indigenen Volk ein Stück Land rechtlich zuzusichern.

Seit Gründung hat die Organisation nach eigenen Angaben insgesamt 28 Millionen Acre (11,3 Millionen Hektar) Wald in 20 Ländern retten können. Aktuell setzt sie sich unter anderem in Brasilien, Guyana, Panama und Peru für den Regenwald ein.

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