Die Schweizer Bank Arab mit Sitz in Zug reagiert mit ihrem neusten Angebot im Krypto-Bereich auf die erhöhte Nachfrage nach Alternativen zu traditionellen Anlagestrategien. Krypto-Investments könnten dadurch zu einer neuen Asset-Klasse für ein diversifiziertes Portfolio mit rosigem Zukunftsausblick werden.

Arab Bank möchte Bitcoin und Ethereum als digitale Vermögenswerte leichter zugänglich machen

Die Bank plant, den Kauf und die Verwahrung der beiden virtuellen Währungen für institutionelle Investoren einfacher zu gestalten. Entsprechend soll der Umgang mit Bitcoin, Ethereum und weiteren digitalen Vermögenswerten schon bald ähnlich effizient zugänglich sein wie bei den traditionellen Investitionsoptionen.

Ferner zeigte die Arab Bank bereits in der Vergangenheit, dass sie fähig ist, eine Brücke zwischen zwei Welten zu errichten. Das Schwesterunternehmen der Arab Bank Plc aus dem Nahen Osten wurde 1962 gegründet. Ziel war es, die arabische und westliche Investitionswelt miteinander zu verbinden. Schon damals sicherte sich die Arab Bank einen Platz unter den ersten Privatbanken, die Warenhandelsgeschäfte aufnahmen. Könnte die unternehmerische Strategie wieder einmal aufgehen?

Die Welt reagiert auf den Wandel der Finanzwelt

Serge Robin, CEO der Arab Bank (Switzerland) Ltd., erklärt in einer Pressemitteilung:

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Blockchain die Finanzbranche, wie wir sie kennen, verändern wird. Wir beabsichtigen, eine der ersten Banken zu sein, die unseren Kunden Dienstleistungen für digitale Assets in einem sicheren und geregelten Umfeld anbieten.

Möglich wird das neue Krypto-Angebot durch den Service der Schweizer FinTech-Firma Taurus Group. Diese unterstützt die Bank bei der operativen Umsetzung ihrer Custody-Lösung. Lamine Brahimi, Managing Partner der Taurus Group, fügt hinzu: „Wir beabsichtigen, alle wichtigen innovativen Akteure wie die Arab Bank beim Aufbau oder der Anpassung ihrer Infrastruktur für Krypto-Assets zu unterstützen. Es ist ein notwendiger Schritt, um sicherzustellen, dass die nächste Generation der Finanzmarktinfrastruktur auf Blockchain basiert.“

Ende August hatte die Konkurrenz in Form der schweizerischen Traditionsbank Maerki Baumann ebenfalls verkündet, im eidgenössischen Krypto-Sektor Fuß fassen zu wollen.