Der BTC-ECHO-Newsflash: Die Top Bitcoin und Blockchain News der Woche.

Studie: 72 Prozent der Deutschen schließen Bitcoin-Zahlungen aus

Der Weg Richtung Bitcoin-Mainstream-Adaption ist ein weiter. So schließen laut einer Studie nach wie vor 72 Prozent aller Deutschen Bitcoin-Zahlungen aus. Gründe dafür, so die Herausgeber der Studie, könnten in den technischen Hürden liegen. Dennoch steige die Akzeptanz langsam an. So kann man sich laut Belgin Rucak, Vorstandsvorsitzende der Creditplus Bank, auf ein Plus an Adaption gefasst machen:

Die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden wird künftig zunehmen, da die junge Generation offen für solche Angebote ist. Digitale Zahlungsdienste sehe ich als große Chance, dem Kunden einen einfacheren, schnelleren und besseren Service zu bieten. Dazu gehört selbstverständlich eine gute Einweisung in alle Digitalangebote  und das gilt auch für Kryptowährungen […].

IOTA: „Chronicle“ soll das Tangle durchsuchbar machen

Das Tangle, IOTAs technologische Infrastruktur wird durchsuchbar. Mit Chronicles bekommen die Nutzer des Netzwerks künftig die Möglichkeit, mithilfe von sogenannten Permanodes das Netzwerk zu durchsuchen. Damit soll das Tangle für Unternehmen attraktiv werden, die gesetzliche Vorgaben bei der Dauer ihrer Datenspeicherung erfüllen müssen. Die IOTA Foundation nennt als Beispiele Unternehmen aus dem Finanzsektor, die mitunter Verwahrfristen von einer Dekade einhalten müssen.

LINE: Japanischer Messaging-Riese startet Bitcoin-Börse

Die LINE Corporation hat vergangene Woche den Start einer eigenen Bitcoin-Börse bekannt gegeben. Unter dem Namen BITMAX ist es seit 17. September für japanische Kunden möglich, per App Kryptowährungen zu traden. Zu den angebotenen Coins gehören Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC).

Krypto-Mekka Deutschland? Die Blockchain-Strategie der Bundesregierung

Was man der Bundesrepublik für die Dotcom-Ära vorwerfen mag, soll sich auf keinen Fall wiederholen. Die nächste technologische Revolution soll keinesfalls verschlafen werden. Vielmehr arbeitete die Bundesregierung jüngst eine Blockchain-Strategie für Deutschland aus. Das Ziel: einen angemessenen und vor allem regulatorisch sicheren Rahmen für Unternehmen schaffen.

Benoît Cœuré (EZB): „Libra war ein Weckruf für Zentralbanken“

Obwohl das Projekt noch nicht einmal in den viel zitierten Kinderschuhen steckt, bringt es Zentralbanken schon ins Stolpern: Facebooks geplanter Stable Coin Libra stellt laut Benoît Cœuré weitläufige Herausforderungen an das Währungssystem. Dafür hat das EZB-Mitglied triftige Gründe.