Der Privacy Coin Dash kann seinen Wachstumsschub für sein Ökosystem verbuchen. Eine Kooperation mit dem dänischen Finanzdienstleister Coinify bringt die Kryptowährung zu 20.000 neuen Händlern. Das haben Dash und Coinify in einer gemeinsamen Pressemitteilung verkündet.

Zum einen nimmt Coinify Dash in sein Zahlungssystem Coinify Payments auf. Dies ermöglicht es Händlern, ihren Kunden Krypto-Zahlungen anzubieten, während die Auszahlung in einer Fiatwährung ihrer Wahl erfolgt. Ferner unterstützt auch die API von Coinify fortan den Privacy Coin. Wer über entsprechendes Know-how verfügt, kann personalisierte Trading Widgets in Wallets, Apps und Websites integrieren.

Darüber hinaus übernimmt Coinify Dash in seine Broker-Plattform MyCoinify. Dies ermöglicht bislang den Kauf beziehungsweise Verkauf von Bitcoin, Ether, Bitcoin SV, Bitcoin Cash sowie Stellar Lumens.

„Wichtiger Schritt“ für die Verbreitung von Dash

Jan Heinrich Meyer, Gründer und CEO der Dash Embassy D-A-CH, sieht in der Kooperation einen weiteren wichtigen Schritt für die Verbreitung von Kryptowährungen:

Durch unsere Kooperation mit Coinify wird der Zugang zu Dash erneut stark vereinfacht, denn zukünftig wird es unseren Nutzern möglich sein, Dash ohne komplizierte Krypto-Börsen zu verwenden. Zusätzlich sinkt dank der Payment-Lösungen von Coinify die Einstiegsbarriere für Shopbetreiber, um Zahlungen in Dash zu akzeptieren. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zur breiten Akzeptanz von Kryptowährungen.

Coinify-Chef Mark Højgaard sieht ebenfalls eine wachsende Bedeutung von Kryptowährungen für den weltweiten Zahlungsverkehr:

Wir glauben daran, dass digitale Währungen allgemeine Verbreitung als Zahlungsmittel finden können und sehen uns in Einklang mit der Mission von Dash, die darin besteht, die breite Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmethode zu fördern.

Coinify verfügt nach eigenen Angaben über eine Reichweite von über 100.000 Händlern weltweit. Der dänische Zahlungsdienstleister ermöglicht es Händlern, ihren Kunden Krypto-Zahlungen anzubieten. Und das, ohne dabei selbst mit Bitcoin & Co. hantieren zu müssen: Der Händler erhält ausschließlich Fiatgeld auf sein Konto. Das Konkurrenz-Unternehmen BitPay hat zuletzt wegen regulatorischer Bedenken seinen Rückzug aus Deutschland angekündigt.