Es gibt viel zu tun für die Smart Contract Security Alliance. Smart Contracts sind zwar eine der Errungenschaften, mit denen sich das Ethereum-Projekt rühmen kann. Die „intelligenten Verträge“ sind in der Lage, automatisiert Verträge auszuführen. Anwendungsfälle ergeben sich hier etwa in der Logistik, Administration und im Finanzwesen. Doch die Technologie hat noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen.

Das Projekt „the DAO“ wurde etwa Opfer eines Angriffes, zahlreiche Einheiten der Ethereum-Kryptowährun Ether (ETH) wurden gestohlen. Grund dafür waren unter anderem Sicherheitsprobleme bei Smart Contracts. Zwar hat Ethereum unterdessen an der technologischen Infrastruktur gearbeitet, was unter anderem zu einer Hard Fork führte. Die Themen Sicherheit und Smart Contracts sind jedoch nach wie vor Baustellen, die es im Blockchain-Umfeld zu bearbeiten gilt.

Die Smart Contract Security Alliance

Die kürzlich gegründete Smart Contract Security Alliance will hier ansetzen. Wie der Zusammenschluss aus Unternehmen am 16. Oktober bekannt gab, setzt sich der Gründungsrat aus insgesamt sieben Technologie-Unternehmen zusammen, die sich der Blockchain-Technologie widmen. Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, zählen dazu:

  • LayerX: Eine japanische Firma, die sich der Überprüfung der Blockchain-Sicherheit widmet. Arbeitet mit der Programmiersprache Vyper und half zuletzt dabei, CBC Casper von CasperLabs zu verbessern.
  • NRI SecureTechnologies: Zählt sich zu einem der führenden Anbieter im Bereich Managed Security Services. Erhielt kürzlich die FIDO-Universal-Server-Zertifizierung.
  • Fujitsu R&D Center: Ein in China ansässiger Arm des Fujitsu-Konzerns. Arbeitet an Technologien optischer Kommunikation, High-Speed-Drahtloskommunikation, Sprachverarbeitung, Verarbeitung von Wissen, Multimedia-Bearbeitung, Cloud-Computing und Blockchain.
  • Blockgeeks: Blockchain-Bildungsplattform im Bereich der Distributed-Ledger-Technologien und Kryptowährungen.
  • MythX: Besteht aus spezialisierten ConsenSys-Sicherheitsprüfern. Hat bereits 1 Million Schwachstellen bei Smart Contracts aufgespürt.
  • Quantstamp: Spezialisiert auf die Zukunft von sicheren Blockchain-Anwendungen. Arbeiten unter anderem auf der Binance-Stable-Coin-Plattform sowie Klaytn von Kakao.
  • School of Computing der National University of Singapore. Erföffneten im September 2018 das Crystal Center, eine Blokchain-Forschungseinrichtung und Denkfabrik.

Das Ziel der Smart Contract Security Alliance (SCSA) ist es, für mehr Sicherheit im Blockchain-Ökosystem zu sorgen:

Die SCSA war unter der Voraussetzung angetreten, dass es eine Menge wichtiger Vorteile bietet, wenn führende Unternehmen aus der Branche für Blockchain-Sicherheit zusammenarbeiten. Wenn wir uns alle zusammentun, kann unser geballtes Wissen zu einem sicheres Wachstum für alle führen,

kommentiert Bernhard Mueller von MythX.