Ripple hat 1.035 Führungskräfte von Unternehmen im Bereich der Zahlungsdienstleistungen zu deren Einschätzung der Rolle der Blockchain-Technologie im Zahlungssektor befragt. Nach Ergebnissen der Ripple-Studie befindet sich der Blockchain-Payments-Sektor derzeit in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase.

Ripple-Report: Durchbruch kommt noch

Waren Blockchain-Zahlungsdienstleister laut Studie im vergangenen Jahr noch damit beschäftigt, ihren Wert (Phase 1) und ihre Umsetzbarkeit (Phase 2) zu beweisen, geht es nun in die produktive Phase über. So bauten Blockchain-Payments-Provider laut Ripple-Studie derzeit Geschäftsfelder aus, indem sie in die Produktionsphase übergingen (Phase 3) und Vertrauen und Nachfrage (Phase 4) förderten.

Der Durchbruch steht also noch bevor: Laut dem im Ripple-Report erläuterten „Flywheel Effect“ folgen in der nächsten Phase das „Go Live“ (Phase 5) und der Unternehmens-Boost durch digitale Assets (Phase 6).

Verständnis fördert Wachstum

Wie es im Ripple-Report weiter heißt, arbeiteten fast ausschließlich alle Unternehmen (97 Prozent) daran, Blockchain-Lösungen zu integrieren oder sie auszuwerten, um ihre Möglichkeiten auszuloten. Insgesamt erkennt Ripple ein gewachsenes Verständnis für die Blockchain-Technologie, das mit einer Ausweitung der Geschäftsmöglichkeiten zusammenfällt:

Die Befragten sehen die Möglichkeit, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu verdoppeln; sowohl durch die Vergrößerung bestehender Dienstleistungen in neue Regionen als auch in der Einführung neuer Dienstleistungen in erschlossenen Regionen.

Vor allem die Bereiche der digitalen Zahlungen für Güter und Dienstleistungen sowie Zahlungsabwicklungen höherer Größenordnung seien hier zukunftsweisende Felder.

Konkurrenzdruck fördert Blockchain-Adaption

Insgesamt identifiziert Ripple im Blockchain-Payments-Report außerdem einen wachsenden Konkurrenzdruck im Blockchain Business. Dieser wirkt sich jedoch positiv auf den Markt aus: Der wachsende Wettbewerb fördere schließlich die Blockchain-Adaption.

Um diese jedoch weiter voranzubringen, liege es nun an den Unternehmen, das Vertrauen der Anwender zu bekommen. Auch hier könne der Einsatz der Technologie helfen:

Der Top-Faktor für fehlendes Kundenvertrauen in Finanz-Unternehmen ist ein Mangel an Transparenz bei Produkten und Kosten.

Die Lösung, man ahnt es, liegt in der Transparenz der Blockchain-Technologie.

Ripple identifiziert Regulierung als Hemmschuh

Der Hemmschuh, den die meisten der Befragten identifizieren – auch das mag man erahnen –, liegt in fehlenden Richtlinien. Insgesamt 35 Prozent der befragten Unternehmensvertreter sagen, dass die Regulierung im Bereich digitaler Zahlungen noch zu ungewiss sei. Immerhin 32 Prozent erkennen hier jedoch Besserung.

Letzten Endes liege es nun an den Unternehmen, digitale Zahlungsanbieter mit Blockchain-Lösungen für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zusammenzuführen.