Vor ziemlich genau einem Jahr fiel der Bitcoin-Klon Vertcoin das erste Mal einer 51-Prozent-Attacke zum Opfer. Das Entwicklerteam reagierte damals, indem es Vertcoin auf den Proof-of-Work-Algorithmus Lyra1REv3 umstellte. Damit wollte man auf den älteren Lyra2REv2-Algorithmus spezialisierten ASIC-Minern ein Schnippchen schlagen; Vertcoin sieht seinen Wechsel des Mining-Algorithmus vor, sobald ASIC Miner beginnen, das Mining zu dominieren.

Für den Angriff, der nach Angaben des Vertcoin-Entwicklers James Lovejoy am 1. Dezember erfolgte, kam offenbar geliehene Rechenpower zum Einsatz. Demnach bemerkte ein Vertcoin Miner am 30. November einen ungewöhnlich starken Anstieg der Preise für Lyra2REv3-Cloud-Mining-Dienste beim Anbieter Nicehash.

Der Angreifer hatte somit für einige Zeit die meiste Rechenleistung im Netzwerk auf sich vereint. Dieser Umstand erlaubte ihm, die Transaktionsgeschichte des Netzwerks zu seinen Gunsten umzuschreiben. Wie Lovejoy ausführt, wurden im Rahmen der 51-Prozent-Attacke 603 Blöcke von der regulären Version der Vertcoin Blockchain entfernt und durch 553 manipulierte Blöcke ersetzt.

Galt der Vertcoin-Angriff Bittrex?

Auf diese Weise konnte der Angreifer sich Block-Belohnungen in Höhe von rund 14.000 VTC (zu Redaktionsschluss rund 3.200 US-Dollar) verschaffen. Auch wurden insgesamt fünf Double Spends versucht. Diese scheiterten jedoch daran, dass die US-amerikanische Bitcoin-Börse Bittrex – dem Hauptumschlagplatz von VTC – ihre Vertcoin Wallets rechtzeitig sperren konnte. Dabei hat die 51-Prozent-Attacke offenbar mehr gekostet, als sie dem Angreifer eingebracht hat. Lovejoy schätzt die Kosten der 51-Prozent-Attacke auf 0,5 bis 1 Bitcoin. Der gewählte Umfang der Reorganisierung der Vertcoin Blockchain spreche dafür, dass der Angreifer es auf die US-amerikanische Bitcoin-Börse Bittrex abgesehen hatte.

Da [die Blockchain-Reorganisierung] etwas mehr als 600 Blöcke betraf (Bittrex’ Bestätigungsanforderung für VTC-Transaktionen), ist es möglich, dass Bittrex das ursprüngliche Ziel war,

spekuliert der Vertcoin-Entwickler in seiner Mitteilung auf GitHub.

Der wiederholte 51-Prozent-Angriff auf den Altcoin, der sich am unteren Ende der Top 200 befindet, hat indessen gezeigt: Gerade kleinere Netzwerke auf Proof-of-Work-Basis lassen sich mit verhältnismäßig wenig Kapital angreifen. Zum Vergleich: Die Anschaffungskosten für Mining Hardware, die eine 51-Prozent-Prozent-Attacke auf Bitcoin ermöglichen würde, liegen derzeit bei rund 17 Milliarden US-Dollar. Ganz ohne Wermutstropfen kommt jedoch auch das große Bitcoin-Netzwerk nicht daher. Mit AntPool (11,8 Prozent), BTC.com (15 Prozent) und F2Pool (15 Prozent) sowie Poolin (15,2 Prozent) vereint eine knappe Handvoll Mining Pools über 57 Prozent der Rechenleistung auf sich.

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