Der Schweizer Krypto-Finanzdienstleister Bitcoin Suisse bietet ab sofort das Staking von der Kryptowährung Dash an. Im Gegensatz zum regulären Staking von Dash muss dazu kein Masternode betrieben werden. Damit entfällt auch auch die nötige Sicherheitsrücklage von 1.000 DASH, die mit dem Betrieb eines Masternode verbunden ist. Bei dem aktuellen Dash-Kurs von rund 55 US-Dollar müssen Masternode-Betreiber 55.000 US-Dollar beiseite legen. Nicht so bei Bitcoin Suisse:

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Mit dem All-in-one Dash Staking Service von Bitcoin Suisse können Kunden eine beliebige Menge Dash staken und Belohnungen direkt auf ihr Online-Konto verdienen,

heißt es dazu in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt. Die Rendite (in Form jährlich ausgeschütteter Block Rewards) ist dabei vergleichbar mit dem regulären Dash Staking:

Der jährliche Gewinn eines Dash Masternode beträgt ca. 6 Prozent der Rücklage,

schreibt Bitcoin Suisse. Ein Blick auf den Masternode-Monitor bestätigt diese Angabe.

Dash-Kurs, Bitcoin Suisse führt Dash Staking ein

Dash Staking mit Masternodes (Screenshot), Quelle: masternodes.online.

DASH-Kurs im Aufwind: Starke Woche setzt sich fort

Der Dash-Kurs konnte in den vergangen vierzehn Tagen stark zulegen: Mit einem Kurs von 55,9 US-Dollar handelt der Privacy Coin rund 30 Prozent höher als noch vor zwei Wochen.

Bitcoin Suisse führt Dash Staking ein

DASH/USD Kursentwicklung der letzten sieben Tage.

Die Nachrichtenlage liefert indessen diverse mögliche Gründe für das Erstarken des Privacy Coins. So ermöglicht eine Ende 2019 verkündete Partnerschaft mit der brasilianischen Bitcoin-Börse Stratum und dem Wallet-Hersteller Stratum das Bezahlen mit Dash per NFC-Armband. Ebenfalls Ende 2019 ging überdies das das Testnet von Dash Evolution an den Start. Dash Evolution erleichtert unter anderem die Entwicklung von dezentralen Anwendungen (dApps) für das Dash-Ökosystem. Eine Integration in das Mainnet von Dash soll bis Mitte 2020 erfolgen.

Burger King Venezuela akzeptiert Dash

Überdies hat die beschlossene Kooperation zwischen Dash und dem Krypto-Bezahldiensteister Cryptobuyer Wasser auf die Mühlen der Dash-Bullen gegossen. Die 40 Filialen des Fast-Food-Restaurants Burger King im krisengeschüttelten Venezuela sollen 2020 schrittweise damit beginnen, Dash als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Was aus Sicht der Krypto-Adaption zu begrüßen ist, entbehrt indes nicht eines gewissen Zynismus. Schließlich leidet die Venzolanische Bevölkerung nicht nur an der exorbitanten Inflation des Bolivar, sondern auch an Hunger, Menschenrechtsverletzungen und  und einem Mangel an Medikamenten. Laut einem Bericht der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben die widrigen Lebensumstände bereits Millionen Venezolaner dazu gezwungen, ihr Land zu verlassen.