Willkommen zum Newsflash. Alles zur Krypto-Rallye und was sonst noch wichtig war am Markt.

Bitcoin SV explodiert, Bull Run am Krypto-Markt – Die Gründe

Die vergangene Woche hatte mit einem Knall begonnen. Von Montag auf Dienstag startete der Krypto-Markt eine ansehnliche Rallye, die vor allem den Bitcoin-SV-Kurs in schwindelerregende Höhen trieb. Währenddessen schaffte es die „Vision Satoshis“, innerhalb kurzer Zeit um über 70 Prozent an Stärke innerhalb von 24 Stunden zuzulegen. Ob dabei alles mit rechten Dingen zuging, ist indes nicht geklärt.

Krypto-Schurken waschen Bitcoin-Beute in Milliardenhöhe

Bitcoin wird nach wie vor für Geldwäsche verwendet. Und das obwohl es sehr viel geeignetere Währungen dafür gibt (zum Beispiel Fiatwährungen oder Monero). Dennoch hat das Analyseunternehmen Chainalysis kürzlich Bitcoin in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar zurückverfolgen können, die Cyberkriminelle im Jahr 2019 durch den dezentralen Waschsalon der Blockchain schleusten. Wie Chainalysis mutmaßt, wurde der Großteil der Transaktionen über OTC Broker abgehandelt.

Bitcoin-Kurs-Manipulation: Das Drama geht weiter

Die Manipulationsvorwürfe gegenüber Skandalbörse BitFinex und ihrer Schwesterfirma Tether Limited gingen derweil in die nächste Runde. So wurde vergangene Woche erneut Klage gegen die beiden eingereicht. Durch den unkontrollierten Druck des Stable Coins Tether (USDT) sollen die Firmen den Bitcoin-Kurs künstlich in die Höhe getrieben haben. Dadurch sollen sie nicht nur maßgeblich am großen Bull Run 2017 beteiligt gewesen sein. Vielmehr, so der Vorwurf, konnten sie auch durch die geschickte Platzierung von Bitcoin Futures vom anschließenden Krypto-Crash profitieren. BitFinex und Tether weisen die Vorwürfe von sich.

Craig Wright vorerst aus dem Schneider

Kaum eine Woche vergeht ohne Craig Wright News. Der selbst ernannte Satoshi Nakamoto hat in der vergangenen Woche verkündet, den Key zum sagenumwobenen Tulip Trust zu haben. Im Fokus dessen geht es um die stattliche Menge von 1 Million BTC-Einheiten, die er gemeinsam mit Dave Kleiman geschürft haben will. Beweisen konnte er das bisher nicht.

Im Herzen von Zürich wird die bislang teuerste Immobilie tokenisiert

Auch in Sachen Blockchain-Adaption hat sich in der vergangenen Woche wieder etwas getan. So hat die Tokenisierung von Immobilien weiter Fahrt aufgenommen. Der Schweizer Blockchain-Immobilieninvestor BrickMark vermeldete dementsprechend den Kauf einer Gewerbeimmobilie im Herzen von Zürich. Der Clou dabei: BrickMark hat das Objekt größtenteils mit dem hauseigenen BrickMark Token bezahlt. Das Management der Besitzansprüche läuft damit über Smart Contracts.