BitMEX-Chef Hayes: XRP, Ripple, Hundekot

Arthur Hayes macht keinen Hehl aus seiner ablehnenden Haltung gegenüber der drittgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Dennoch „adelt“ Hayes XRP mit der Aufnahme in seinen Bullen- und Bärenfriedhof: die Bitcoin-Derivate-Börse BitMEX.

Heißt es Ripple, XRP oder Hundekot? Wer weiß, wen kümmert es. Es ist mehr als Null wert, also ist es Zeit, das USD-Paar an der BitMEX zu handeln. Boo-Yaka-sha!

bewirbt Hayes das digitale Asset auf seine Weise.

Novogratz: XRP wird 2020 underperformen

Unterdessen hat sich auch der Bitcoin-Bulle Mike Novogratz öffentlichkeitswirksam zu XRP geäußert. So stellte lieferte der CEO der Investment-Firma Galaxy Digital auf einer Konferenz in Orlando, Florida, einen bearishen Ausblick für das Ripple Asset. Bedenklich findet Novogratz dabei vor allem den Umstand, dass Ripple nach wie vor einen Großteil der verfügbaren XRP Coins in seinen Treuhand-Wallets hält.

Ripple das Unternehmen besitzt 60 Milliarden der Coins, XRP. Das ist eine Menge. […] Wenn ich beim Kauf einer Aktie weiß, dass jemand sie im Wert von 10 Milliarden Dollar zu einem bestimmten Kurs verkauft, bin ich weniger begeistert davon, die Aktie zu kaufen. […] Im vergangenen Jahr hat [XRP] deutlich underperformt. Ich glaube, dass sie auch dieses Jahr wieder unterdurchschnittlich abschneiden wird, und das liegt nur am Angebot

so Novogratz auf der von TDI Ameritrade veranstalteten Konferenz, von der das englischsprachige Krypto-Nachrichtenportal Coindesk berichtet hat.

Mittlerweile hat Novogratz via Tweetstorm nachgelegt: Galaxy sei ein Großinvestor in Ripple Labs, Novogratz persönlich sei am Erfolg des Unternehmens interessiert. Im Übrigen leiste Ripple-Chef Garlinghouse hervorragende Arbeit. Dennoch habe sich bislang nur Bitcoin als Asset bewährt – vor allem in seiner Funktion als „Digitales Gold“. Dagegen befänden sich Ether und XRP noch in einer Bewährungsphase.

Justin Sun: Kauft meinen Shitcoin!

Justin Sun, CEO der Tron Foundation, gilt als Marketing-Talent. Ob er TRON jedoch einen Gefallen damit getan hat, als er die Kryptowährung gegenüber dem Bitcoin-Podcaster Peter McCormack als Shitcoin bezeichnete, ist allerdings fraglich. McCormack veröffentlichte auf Twitter ein “Interview” mit Justin Sun, in dem der Tron-Chef sein Projekt einerseits als Shitcoin, andererseits als Ethereum-Killer bezeichnet. Sun kommentierte die Veröffentlichung des Videos auf McCormacks Twitter mit einem lapidaren “Lol”.

Bitcoin-Kurs 2030: 400.000 US-Dollar

Futter für die Bitcoin-Bullen liefert indes  Andy Edstorm vom kalifornischen Vermögensverwalter WESCAP. Im Podcast Citizien Bitcoin geht Edstorm davon aus, dass Bitcoin sich bereits in zehn Jahren in Sachen Marktkapitalisierung auf Augenhöhe mit Gold bewegt. Das würde einem Bitcoin-Kurs von 400.000 US-Dollar pro BTC entsprechen.

Ich denke, die Gesamtbewertung für 10 Jahre, die ich verwende, beträgt etwa 8 Billionen Dollar, und das kommt aus verschiedenen Eimern. Ob es sich dabei um die Übernahme von Anteilen aus Gold, oder die Übernahme von Anteilen aus Fiat, oder die Übernahme von Anteilen aus Offshore-Vermögenswerten handelt, oder um die leichte Demonetierung anderer Wertaufbewahrungen wie Immobilien oder neue Nutzungen, an die wir noch nicht gedacht haben oder die sich noch im Bau befinden, wie z.B. Mikrozahlungen,

glaubt Edstorm, der zufällig auch ein Buch mit dem Titel Warum Bitcoin kaufen geschrieben hat.

Wikipedia Gründer Jimmy Wales distanziert sich von Bitcoin Satoshi Vision (BSV)

Jimmy Wales wird als Gastredner der nächsten Konferenz des BSV-Blogs Coingeek auftreten. Das hat Gerüchte befeuert, dass zwischen Wikipedia Bitcoin Satoshi Vision in seine Plattform integrieren möchte. Der Wikipedia-Gründer hat nun jedoch klar gestellt, dass daraus nie etwas werden wird  – und Coingeek gebeten, ihr Marketingmaterial entsprechend zu überarbeiten.

Euer Marketingmaterial muss sofort aktualisiert werden – da die Leute dies als eine Art Empfehlung von mir zu lesen scheinen. Ich komme, um meine Meinung zu sagen, was auch beinhaltet, dass der BSV nichts für Wikipedia zu bieten hat und dass es keine Chance gibt, dass wir es jemals nutzen würden,

tweetet Wales Klartext.