Der Rohstoff-Stratege von Bloomberg, Mike McGlone, kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Bitcoin das bessere Gold ist.

In seinem Bitcoin-Bericht, der gestern, am 5. Mai, auf Bloomberg veröffentlicht wurde, hat Mike McGlone herausgearbeitet, welche Aspekte für das digitale Gold sprechen. Dabei sieht er vor allem die Angebotsstruktur von Bitcoin als großen Vorteil im Vergleich zu Gold.

Schließlich kann trotz aller Knappheit die Goldförderung bei steigenden Kursen deutlich hochgeschraubt werden. Bei der Kryptowährung ist dies nicht möglich, das Angebot kann man nicht wie bei Gold deutlich steigern. Dieser Umstand macht den digitalen Rohstoff noch interessanter als Wertspeicher.

Angebot nicht vollkommen unelastisch

Dennoch räumt McGlone ein, dass das Angebot nicht vollkommen unelastisch ist. Dies zeigt sich vor allem durch Hodler, die Bitcoin aus dem Markt ziehen und auf ihren Wallets „bunkern“. Dadurch sind sehr viele BTC überhaupt nicht am Markt verfügbar. Diese Liquiditätsverknappung kann natürlich auch in die andere Richtung funktionieren, wenn beispielsweise Mining-Unternehmen ihre BTC auf den Markt werfen und diesen damit fluten. Folglich fällt dann durch den Angebotsüberschuss auch der Bitcoin-Kurs. Diese temporären Ereignisse ändern dennoch nichts an der wertfördernden Angebotsstruktur von Bitcoin.

Bitcoin Halving verstärkt Knappheit

Die durch den Code festgelegte Knappheit und Emissionsrate wird nun durch das Halving nächste Woche, am 12. Mai, noch weiter verstärkt. Die Blockerträge für die Miner sinken dann von aktuell 12,5 BTC pro Block auf 6,25 BTC. Insbesondere durch die inflationäre Politik der Notenbanken, die genau die gegenteilige Strategie von Bitcoin fahren, sieht McGlone noch viel Potential für das digitale Gold.