Die saudi-arabische Zentralbank versorgt den Banken-Sektor mit einer milliardenschweren Finanzspritze. Dabei greift sie auch auf die Blockchain-Technologie zurück.

Immer mehr Zentralbanken beginnen das Potenzial der Blockchain-Technologie für den Zahlungsverkehr auszuloten. Die chinesische Notenbank PBoC hat bereits einen Blockchain-basierten Yuan in der Pipeline, der nun etappenweise als digitales Zentralbankengeld (CBDC) im Land eingeführt wird. Auch auf der arabischen Halbinsel regt sich das Interesse der Notenbanken. Am hat die saudi-arabische Zentralbank SAMA (Saudi Arabia Monetary Authority) verkündet, den Bankensektor des Königreichs mittels der Blockchain-Technologie mit neuer Liquidität zu versorgen.

Die saudi-arabische Währungsbehörde (SAMA) hat kürzlich die Blockchain-Technologie eingesetzt, um einen Teil der Liquidität zu beschaffen, die die SAMA zuvor angekündigt hatte und die dem Bankensektor zugeführt werden soll, [um] seine Rolle bei der Bereitstellung von Krediten wahrnehmen zu können. Diese Aktion ist Teil der fortgesetzten Bemühungen von SAMA, neue Technologien zu erforschen und zu erproben und bei der Beurteilung der Auswirkungen solcher Technologien auf den Finanzsektor mit den globalen Trends der Zentralbanken Schritt zu halten.

Die Finanzspritze für den -sektor hatte die SAMA anfang Juni vor angekündigt. Wie das Nachrichtenportal Arabnews.com berichtet, soll ein über dreizehn Milliarden US-Dollar schweres Rettungspaket die Folgen der Coronavirus-Pandemie abmildern und Liquiditätsengpässen und Zahlungsausfällen vorbeugen. Eine CBDC, an der auch SAMA forscht , findet in der Mitteilung indes keine Erwähnung.

 
Source: BTC-ECHO

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