Ein neues Schadprogramm missbraucht Windows-Rechner, um die Kryptowährung Monero (XMR) zu „schürfen“.

Das IT-Sicherheitsunternehmen Palo Alto hat eine neue Schadsoftware entdeckt, die im Web derzeit ihr Unwesen treibt. Der auf den unheilverkündenden Namen Lucifer getaufte Virus befällt Windows-Rechner – unter anderem mit dem Ziel, heimlich die Kryptowährung Monero (XMR) zu minen.

Lucifer ist eine neue Mischform aus Cryptojacking und DDoS-Malware. Es wird dringend empfohlen, die Updates und Patches auf die betroffene Software anzuwenden. Zu der anfälligen Software gehören Rejetto HTTP File Server, Jenkins, Oracle Weblogic, Drupal, Apache Struts, Laravel Framework und Microsoft Windows. Starke Passwörter werden ebenfalls empfohlen, um Wörterbuchangriffe zu verhindern.

Palo Alto konnte bislang eine Wallet identifizieren, die mit dem Monero-Malware-Miner in Verbindung stehen soll. Mit 0,493 XMR (umgerechnet rund 28 Euro) ist diese jedoch nur spärlich befüllt. Wie die IT-Experten die Wallet ermittelt haben, ist unklar.

Warum Malware Miner Monero (XMR) mögen

Der Privacy Coin Monero (XMR) ist längst zu Kryptowährung der Wahl geworden, wenn es um Malware Mining geht. Im Gegensatz zu Bitcoin (BTC) verwendet Monero Technologien wie Ringsignaturen und Decoy-Transaktionen zur Verschleierung der Geldströme. Daher ist nicht auszuschließen, dass die Menge an XMR, die Lucifer heimlich gemint hat, deutlich höher liegt als die von Palo Alto ermittelten 0,493 XMR.

 
Source: BTC-ECHO

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