IOTA basiert auf dem Tangle. Damit setzt es anderen Krypto-Projekten eine bessere Skalierbarkeit entgegen.

IOTA setzt Bitcoin, Ethereum und Co. das Tangle entgegen. Während die Bitcoin Blockchain mit dem Proof-of-Work-Konsens als schwerfällig in der Verarbeitung von Transaktionen gilt, soll das Tangle eine bessere Skalierung möglich machen.

IOTA, das Tangle und schnelle Transaktionen

Das Tangle basiert auf einem gerichteten azyklischen Graphen. Das ermöglicht die parallele Verarbeitung von Transaktionen. Statt wie bei der Blockchain, die auf eine Kette von Transaktionen setzt, können die Transaktionen bei IOTA gleichzeitig verarbeitet werden. Das Projekt verspricht zudem gebührenfreie Transaktionen, ein weiterer Vorteil gegenüber Bitcoin.

Der direkte Vergleich zwischen Bitcoin und IOTA erinnert jedoch an den Vergleich von Äpfeln und Birnen – auch wenn beide aus dem Kryptobereich stammen, haben sie etwas andere Zielrichtungen. So ist das Tangle auf das Internet der Dinge ausgerichtet. Als Grundlage für die Kommunikation von Maschine zu Maschine soll die IOTA-Technologie Transaktionen im Kleinstbereich, so genannte Mikrotransaktionen möglich machen. Bitcoin wird demgegenüber mehr und mehr als Wertspeicher beziehungsweise digitales Gold aufgefasst. Wenn man einen bildlichen Vergleich also dennoch wagen will, ist Bitcoin also ein Edelmetall, während die IOTA-Einheiten Bruchteilen von Cent-Stücken entsprechen. Das schlägt sich letzten Endes auch in den Kursen nieder.

 
Source: BTC-ECHO

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