Der russische Messenger-Dienst Telegram zahlt nun 18,5 Millionen US-Dollar Strafe an die US-Börsenaufsicht.

Das Initial Coin Offering (ICO) für den Gram Token und die zugehörige Blockchain aus dem Hause des Messenger-Anbieters Telegram ist gescheitert. Nach langen Querelen mit der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Comission, SEC) musste das russische Unternehmen schließlich klein beigeben und verkünden, dass sie den geplanten Token Sales einstellt.

Investoren bekommen Geld zurück

Laut einem Gerichtsdokument ist das Ärgste jedoch bis jetzt noch nicht ausgestanden. So muss Telegram nun noch 18,5 Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Ferner muss die Plattform den ehemaligen Investoren noch 1,19 Milliarden US-Dollar an eingesammeltem Kapital zurückzahlen. Dafür bleibt dem Unternehmen, wie man der Mitteilung weiter entnehmen kann, nun drei Jahre Zeit – für die Strafe jedoch nur einen Monat.

Telegram zeigt sich bisher kooperativ

Wie aus den letzten Informationen zum Streit zwischen SEC und Telegram hevorgeht, zeigte sich Telegram bisher relativ kooperativ. So hat das Unternehmen erst im Mai sämtliche notwendigen Dokumente zur Untersuchung des Falles an die US-Börsenaufsicht übergeben.

 
Source: BTC-ECHO

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