Laut einer Analyse könnte der Bitcoin-Kurs auf 60.000 US-Dollar steigen. Das ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft.

Neue Analyse, neues Glück: Laut einer Prognose von Marcel Pechmann steigt der Bitcoin-Kurs (BTC) eventuell auf 60.000 US-Dollar. Um auf diesen Wert zu kommen, greift der Krypto-Analyst auf eine Theorie von Soziologe Everett Rogers zurück. Dieser teilte Konsumenten im Jahr 1962 in die fünf Gruppen Innovatoren, Early Adopter, Frühe Mehrheit, Späte Mehrheit und Nachzügler ein. An dieser Aufteilung, so Pechmann weiter, könne man relativ zuverlässig die Adoption neuer Technologien nachzeichen. Innovatoren wissen schon recht früh, was der neue Trend sein wird, während die Nachzügler neue Technologien erst in der Tasche haben, wenn sie schon längst etabliert sind.

Bezogen auf Kryptowährungen und den Bitcoin-Kurs befinde man sich noch in einer der frühen Phasen, so heißt es in der optimistischen Analyse weiter. Um nun eine „zuverlässige“ Prognose für den Bitcoin-Kurs zu bekommen, führt Pechmann die Kryptowährung mit Apple und dem IPhone eng. Zur Zeit besitzen laut Pechmann nur 11 Prozent der US-Amerikaner die Kryptowährung.

Als Apple mit seinem IPhone auf dem selben Stand war (2008), sollte es noch dauern, bis es zur Explosion der Apple-Aktie kommen konnte. Bis zum Jahr 2012 habe es die Apple-Aktie dann doch noch auf 520 Prozent Wachstum geschafft. Sollte sich der Bitcoin-Kurs nun genauso verhalten, würde er noch auf knapp 60.000 US-Dollar steigen. Dafür müsste die Kryptowährung jedoch auch weltweite Verbreitung finden. Dass das schwierig werden könnte, erkennt der Analyst dennoch an:

Auch wenn Bitcoin als innovative Technologie angesehen werden kann, die unbestreitbare Vorteile gegenüber traditionellen Finanzinstrumenten und auch Gold hat, muss es sein Billionen-Dollar-Potential noch beweisen. Menschliche Verhaltensweisen und Glaubenssätze zu ändern, ist eine Herkules-Aufgabe.

Marcel Pechmann

Falls es dennoch klappen sollte, könnten wir mit der großen Bitcoin-Kurs-Explosion bis 2023 rechnen.

Bitcoin-Kurs zum Mond?

Eingefleischte Krypto-Fans kennen das Spiel bereits: Ein Analyst nimmt eine beinahe beliebige Variable, vergleicht sie mit BTC & Co. und errechnet daraus einen schwindelerregenden Bitcoin-Kurs. Dabei versucht er oder sie, aus vergangenen Ereignissen eine Zukunftsprognose zu entwerfen. Das ist in etwa so, als ob man die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen vergleicht und daraus Prognosen für die Kartoffelernte in 3 Jahren errechnet.