Die Trading App Robinhood hat ein regelrechtes Börsenfieber in den USA ausgelöst. Nun konnte das Fintech verkünden, weitere 320 Millionen US-Dollar von Investoren bekommen zu haben.

In ihrer Series F Finananzierungsrunde konnte Robinhood einen weiteren Kapitalzufluss von 320 Millionen US-Dollar verkünden, sodass das Unternehmen nun auf insgesamt 600 Millionen US-Dollar in seiner Finanzierungsrunde kommt. Damit schafft es die Trading App auf eine Bewertung von 8,6 Milliarden US-Dollar. Zwar spielt der Bitcoin-Handelt auf Robinhood eine eher untergeordnete Rolle, dennoch kann man das Finanzmarktgeschehen nicht losgelöst von der App betrachten.

Robinhood löst Börsenfieber aus

Das Problem an der Trading App ist, dass sie vor allem auch Nutzer ohne ausreichende Finanzmarktkenntnisse anspricht. Noch nie war das Trading von Aktien, Optionen, ETFs etc. so einfach und günstig, wie mit der Trading App. Die Folge sind enorme Volumina von Aktien, die die jungen Nutzer eher aufgrund der Unternehmenspopularität, anstatt ihrer fundamentalen Bewertung handeln. Sicherlich zählt Robinhood damit zu den Corona-Krisen-Gewinnern, da viele die hohe Volatilität schätzen. Professionelle Anleger betrachten das Treiben aber eher kritisch und sehen die Gefahr einer Blasenbildung.

Wer mehr über den Zusammenhang zwischen Börsenumfeld und Robinhood-Tradern sowie die Rolle von Bitcoin in diesem Marktumfeld erfahren möchte, dem sei unser Youtube-Kommentar empfohlen:

 
Source: BTC-ECHO

Der Beitrag Robinhood: Kontroverse Trading App sammelt weitere Millionen ein erschien zuerst auf BTC-ECHO.