Das DeFi-Protokoll Orion hat ein erfolgreiches Dynamic Coin Offering (DYCO) hingelegt und dabei 3,45 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das steckt hinter der neuen Funding-Methode.

Die Zeiten von Initial Coin Offerings (ICOs) oder Initial Exchange Offerings (IEO) scheinen vorbei zu sein oder finden nur auf Sparflamme statt. Zu sehr haben sich die Nachteile dieser Krypto-Funding-Methoden in den letzten Jahren herausgestellt. Mit einer neuen Finanzierungsmethode hat das DeFi-Protokoll Orion nun einen Erfolg verkünden können. Mit Hilfe eines so genannten Dynamic Coin Offering (DYCO) konnte Orion 3,45 Millionen US-Dollar einsammeln.

Das Start-up hatte sich 2018 gegründet, mit dem Ziel Liquidität im DeFi-Sektor zu aggregieren. Orion bietet eine Trading-Lösung namens Orion Terminal, die die Liquidität des Krypto-Marktes auf einer dezentralen Plattform aggregiert und dabei auf der Elrond Blockchain aufbaut. Aktuell befindet sich das Projekt noch in der Beta-Phase.

Dynamic Coin Offering (DYCO) – Darum geht es

Der Vorteil bei einem DYCO ist, dass Investoren ihr Geld zurückerhalten, wenn das Unternehmen versprochene Milestones nicht einhält. So bekommen Investoren, die jeweiligen Orion Token (ORN) halten, bis zu 80 Prozent erstattet, wenn das Protokoll nicht entsprechende Milestone abliefert. Die Refund-Phase startet im 9. Monat und soll bis zum 16. Monat nach dem DYCO laufen. Anstatt nur bedingt werthaltige Netzwerktoken zu erhalten, soll die Kompensation durch US-Dollar gedeckt sein.

Laut dem Branchenmagazin TheBlock, möchte man das Orion Terminal im Quartal vier dieses Jahres launchen. Zusätzlich sollen noch weitere Produkte beziehungsweise Dienstleistungen wie Lending, Price Oracles und eine dezentrale Exchange durch das Terminal verfügbar sein. Das DYCO wurde über die DAO-Maker-Agentur durchgeführt.