Die FOM Hochschule kooperiert seit dem 19. August mit dem Start-up TrustCerts, um per Blockchain-Technologie die Zeugnisse verifizieren zu können.

Zehn Prozent der deutschen Hochschulabschlüsse sollen in irgendeiner Weise nachträglich verändert worden sein. Im europäischen Ausland soll diese Zahl noch viel höher liegen. Damit mit den eigenen Abschlüssen kein Schindluder getrieben wird, ist die private FOM Hochschule eine Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Start-up TrustCerts aus Gelsenkirchen eingegangen,.

Die Zertifizierung der Zeugnisse sei für die Hochschule kostengünstig, heißt es in der Pressemitteilung zur Kooperation. Gleichzeitig sei die Überprüfung der Angaben durch Arbeitgeber und andere Stellen einfach. So sparten beide Parteien alle Beteiligten Zeit. Studenten müssten nun nicht mehr aufwendig ihre Dokumente beglaubigen lassen, sondern könnten bequem entscheiden, wer Zugriff auf ihre Daten erhält.

Konflikt mit dem Datenschutz?

Ob das Dokument also echt und noch gültig ist und wer es wann ausgestellt hat, lässt sich leicht über die Blockchain überprüfen. Da dafür niemand die Daten online stellen muss, will die FOM so den Datenschutz wahren.

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Dass die Hochschulen diesen tatsächlich gewährleisten können, sieht Catharina Klumpp nicht als gegeben. Die Anwältin mit Schwerpunkt „internationale Technologieunternehmen“ fürchtet um die Souveränität der Studenten, da man sie leicht zur Offenlegung aller ihrer Zeugnisse zwingen könne.

Zeugnisüberprüfung via Blockchain: Frankfurt und St. Gallen vorne dabei

Die FOM Hochschule ist nicht die erste, die die Blockchain zur Verifikation verwendet. Bei der Frankfurt School of Finance & Managment ist dies bereits seit August 2018 Praxis. Und auch die Universität St. Gallen startete ein ähnliches Projekt im September 2019. Sie tat sich mit dem Start-up BlackFactory zusammen, um ihre Zeugnisse gegen Fälschung immun zu machen. Die Dokumente sind hier auf der Ethereum Blockchain gesichert.

Die IHK für München und Oberbayern will bei der Digitalisierung den Anschluss ebenfalls nicht verlieren. Mit ihrem Projekt will sie fälschungssichere Zeugnisse ausstellen können – implementiert hat die Kammer ihre eigene Blockchain-Version jedoch noch nicht. Die Bundesdruckerei ist mit dem blockchainbasierten System FIDES daran interessiert, dass Bürger ihre Identitäts- und Rechtsdokumente sicher verwalten können.

Die FOM setzt ihren Dienst bereits an allen 32 Hochschulen in Deutschland ein.

Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in NRW, zeigt sich indessen stolz auf die Innovation aus seinem Bundesland:

Mit der Idee eines digitalen Notars zeigt das Start-up beispielhaft, welches Potenzial in den jungen Gründerinnen und Gründern in Gelsenkirchen steckt. Auch wenn ihre Vorhaben noch in den Startlöchern stehen, wollen wir ihnen die nötige Unterstützung geben und sie ermutigen, dran zu bleiben,

lässt sich Pinkwart in der Pressemitteilung zitieren.

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