In Zukunft kann man Steuer-Forderungen in Zug mit Bitcoin oder Ether begleichen. Ab 2021 soll die Steuerbegleichung in Bitcoin möglich sein.

Unternehmen und Privatpersonen im Schweizer Kanton Zug können Steuerschulden ab Februar 2021 in Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH) begleichen. Bis zu einer Höhe von 100.000 Schweizer Franken (CHF) wird dies möglich sein, gab der Kanton in einer Pressemitteilung bekannt. Seit 2016 bietet der Kanton an, verschiedene Dienstleistungen in Bitcoin zahlen zu können – ein Angebot, was Steuerzahler jedoch nicht so stark wie erhofft wahrgenommen hatten.

In der Gemeinde Zermatt gibt es seit Ende Januar 2020 die Möglichkeit, Gemeinde-Steuern durch die BTC-Blockchain zu zahlen. Dazu muss man sich beim Finanzamt anmelden und dann entweder an einem Automaten im Rathaus oder online seine Zahlung in Auftrag geben.

Wie funktioniert die Steuerbegleichung mit Bitcoin?

In beiden Orten ist die Bitcoin Suisse AG für die Steuer-Zahlungsabwicklung zuständig. BTC-ECHO stellte das 2013 gegründete Unternehmen im Kryptokompass vor. Es tauscht die gezahlten Bitcoin beziehungsweise Ether in Schweizer Franken um, sodass die Ämter nur die Landeswährung erhalten. Eine Anpassung der Gesetze sei deshalb nicht nötig gewesen, sagte der Finanzdirektor Heinz Tännler. Auch das Volatilitätsrisiko der Kryptowährungen liege deshalb beim einzelnen Steuerzahler und würde nicht dem Kanton zu Lasten fallen.

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Die Steuererklärung muss man dafür wie gewohnt anfertigen. Anschließend müsse man nur einen QR-Code von der Steuerverwaltung beantragen, den man dann per Email erhält. Mit dem Scan des Codes erfolgt die Zahlung. Allerdings muss man seine gesamten Forderungen mit Bitcoin oder Ether begleichen. Ein Kompromiss aus Fiat- und Kryptogeld existiert nicht.

Tännler geht es bei dem Schritt auch um Marketing. Im Kanton sitzen knapp 400 Unternehmen mit Krypto-Bezug. Die Pressemitteilung zur Steuer ließ der Finanzdirektor deshalb auch auf Englisch veröffentlichen. Nicht umsonst bezeichnen viele Zug als „Crypto Valley“.

Digitale Steuer: Die Zukunft der staatlichen Finanzverwaltung?

Große, etablierte Banken halten sich aus Angst vor Kursschwankungen und Sicherheitsbedenken meist noch aus dem Kryptowährungsgeschäft zurück. Staaten sehen dies oft ähnlich. Im Januar 2020 lehnte der Gesetzgeber in New Hampshire den Antrag ab, dass Behörden Krypto-Geld akzeptieren sollten. Die Furcht vor der Volatilität war schlicht zu groß.

Seit November 2018 war es dafür Unternehmen im US-Bundesstaat Ohio erlaubt, ihre Steuern über den Zahlungsdienstleister Bitpay zu zahlen. Mittlerweile ist dies jedoch nicht mehr möglich, da man Bitpay nicht nach einem öffentlichen, kompetitiven Auswahlprozess auswählte. Andererseits wickelt Thailand mittlerweile Steuer-Rückzahlungen an Öl-Exporteure über eine Blockchain ab.

Der Gründer von Bitcoin Suisse, Niklas Nikolajsen, sieht ein beginnendes Umdenken in Bezug auf Steuer und Kryptowährungen. Besonders Bitcoin habe sich in den vergangenen Monaten eher als Inflationsbremse hervorgetan – das Gold des 21. Jahrhunderts wecke deshalb das Interesse großer Investoren und Finanzhäuser. Nikolajsen wird sich deshalb künftig auf den deutschen Markt konzentrieren.

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