Der amerikanische Ökonom Peter Schiff ist bekannt dafür, dass er zwar für Gold, aber gegen Bitcoin ist. In einem Twitter-Gefecht, muss er nun auch Fehleinschätzungen eingestehen.

Es ist nicht neu, dass Bitcoin-Kritiker immer wieder zurückrudern müssen. Sei es der J.P. Morgan CEO Jamie Dimon oder Star-Investor Warren Buffett, die sich als klare Bitcoin-Gegner positionieren, trauen sich immer seltener abwertend gegenüber Bitcoin zu sprechen. Auch der Ökonom und Gold-Befürworter Peter Schiff gehört zur Gruppe der einflussreichen Bitcoin-Kritiker. So äußerte er am 5. Juli, dass der Kurs von Bitcoin zusammenfallen wird, während der Gold-Kurs ansteigt.

„Bei Gold lag ich richtig, bei Bitcoin hingegen falsch“

Dass Gold und Bitcoin gleichermaßen ein dickes Plus seit Anfang Juli verzeichnen konnten, macht seiner Prognose einen Strich durch die Rechnung, wie er selbst eingestehen muss: „Bei Gold lag ich richtig, bei Bitcoin hingegen falsch.“ Dennoch hält er nach wie vor daran fest, dass Bitcoin zum Scheitern verurteilt ist.

So twitterte Schiff am 6. September als Reaktion auf einen Post von Tyler Winklevoss, dass es sich bei dem aktuellen Bitcoin-Rücksetzer um eine Konsolidierung handelt, die wahrscheinlich einen Crash ankündigt. Im Gegensatz zu Tyler Winklevoss, der in dem Rücksetzer eine gute Kaufgelegenheit sieht, bevor der Bitcoin-Kurs bald wieder gen Norden ausbricht, interpretiert Schiff den Test der 10.000 US-Dollar-Marke als eine Schwäche von Bitcoin.