Ältere Menschen bevorzugen Gold, während die jüngere Generation auf Bitcoin zurückgreift? Dies behauptet jedenfalls ein Banker der Investmentbank Morgan Stanley.

In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNN äußerte der Head of Emerging Markets and Chief Global Strategist von Morgan Stanley, Ruchir Sharma, dass die Wahl der Vermögenswerte von dem Alter der Personen abhänge. Da die Angst vor einer Geldentwertung immer weiter zunimmt, stehen viele Anleger vor der Frage, wie sie ihr Vermögen in Sicherheit bringen können. So erwartet der Morgan Stanley Manager bereits für 2021 eine erhöhte Inflation in den USA. Als sichere Häfen kommen dabei vor allem zwei anti-zyklische Werte in Betracht: Bitcoin und Gold.

Wenig verwunderlich kommt Sharma zu der Aussage, dass junge Menschen eher dazu tendieren Bitcoin zu kaufen und ältere Menschen eher Gold. Schließlich sind Millennials in der Tendenz digital-affiner als ihre Großeltern, was sich auch auf deren Investmententscheidungen niederschlägt.

Die richtige Portfoliomischung

„Es ist keine schlechte Idee, etwa 5 Prozent seines Portfolios in Gold zu halten”, bemerkt Sharma. „Wenn Sie etwas abenteuerlustiger sind – und ich vermute, es hat mehr mit der Demographie zu tun – dann suchen Sie offensichtlich nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen.”, äußert er im CNN-Interview.

Die Aussage von dem Morgan Stanley Manager passt damit sehr gut zu einer Twitterumfrage des Ökonomen Peter Schiff (Alter 57). Dieser hat auf Twitter gepostet, dass sein 18-jähriger Sohn verstärkt in Bitcoin investiert, während er von Bitcoin nichts hält und ganz klar Gold bevorzugt.

Überzeugt von seiner Reputation stellte er dem Twitter-Publikum die Frage, wem sie eher in Anlagentscheidungen vertrauen. Ihm, dem renommierten Ökonomen, oder einem Schulabgänger. Das Ergebnis war eindeutig. Über 80 Prozent der Befragten, es haben immerhin über 80.000 Nutzer teilgenommen, haben sich für den Sohn und damit für Bitcoin entschieden.