DeFi-Hype heißt Tether-Hype. Das Handelsvolumen des Stable Coin schnellt in ungeahnte Höhen. Da kommt die Integration mit einer neuen Blockchain gerade recht.

In Zeiten des DeFi-Booms erfreut sich der Stable Coin Tether (USDT) zunehmender Beliebtheit. Die in ihrem Wert 1-zu-1 den US-Dollar abbildende Kryptowährung erfüllt als Brückenwährung schließlich eine wesentliche Funktion für DeFi-Anwendungen. Ende August überstieg das USDT-Handelsvolumen gar das von Bitcoin und PayPal. Um mit der enormen Transaktionsmenge umzugehen, ist Tether künftig auf der Solana Blockchain vertreten.

Eine zugehörige Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, spricht in diesem Zusammenhang von einem „großem Fortschritt bei der Suche nach schnellen dezentralisierten Finanzanwendungen“. Denn laut eigenen Angaben kann die Solana Blockchain mehr als 50.000 Transaktionen in der Sekunde abwickeln. Die durchschnittlichen Transaktionskosten liegen dabei bei 0,00001 US-Dollar. (Zum Vergleich: Ethereum schafft pro Sekunde 15 Transaktionen bei aktuell durchschnittlichen Transaktionsgebühren von 2,65 US-Dollar.) Anatoly Yakovenko von der Solana Stiftung sagte zur Kooperation:

Tether ist das Lebensblut von DeFi und eine wichtige Säule der Krypto-Gemeinschaft insgesamt. Damit die Entwickler das wirkliche Potenzial von Solana nutzen konnten, war eine Integration mit USDT absolut unerlässlich. Solana war ursprünglich dafür konzipiert, Tausende von Transaktionen mit Nasdaq-Geschwindigkeit zu unterstützen. Heute ist Solana mit der Unterstützung von Tether endlich in der Lage, diesen Traum zu verwirklichen.

Tether: In Sachen Blockchain mehrgleisig

Die Solana Blockchain ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit ohne auf Funktionen wie etwa das Sharding zurückzugreifen, das in der neuen Ethereum-Version zum Einsatz kommen soll. Mehrere DeFi-Projekte gaben im vergangenen halben Jahr ihre geplante Integration mit Solana bekannt. Dazu zählen die dezentrale Börse Serum, der Key-Management-Service Torus und das Chainlink-Netzwerk.

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Neben Solana wickelt Tether auch über eine Vielzahl weiterer Blockchains Transaktionen ab. Dazu zählen neben Ethereum auch EOS, Algorand, das Liquid Network, Omni, das OMG Network und Tron. Tether-CTO Paolo Ardoino gab gegenüber Medienvertretern zudem an, dass eine Integration mit drei weiteren Blockchains in Arbeit sei. Um welche es dabei geht, wollte er nicht sagen.

USDT und der Bitcoin-Kurs

Den DeFi-bezogenen Erfolgen von Tether zum Trotz, kann der Stable Coin seinen schlechten Ruf nicht gänzlich abschütteln. Neben anhaltenden Zweifeln über die tatsächliche Deckung von USDT stehen Spekulationen im Raum, wonach Tether gemeinsam mit der Krypto-Börse Bitfinex den Bitcoin-Kurs beeinflusst haben soll. Beide Unternehmen gehören der selben Muttergesellschaft, die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt nach wie vor.

Tether wird dabei vorgeworfen, ungedeckte Mengen des eigenen Stable Coin an Bitfinex übergeben zu haben. Bitfinex soll die Gelder genutzt haben, um den Bitcoin-Kurs in die Höhe zu treiben. Jüngste Gerichtsdokumente verdächtigen zudem auch die Krypto-Börsen Bittrex und Poloniex, in die künstliche Aufblähung des Bitcoin-Ökosystems verstrickt zu sein. Die Staatsanwaltschaft sieht hinter diesen Machenschaften einen der Hauptgründe für den Bitcoin Boom aus dem Jahr 2017.

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