Bitcoin schreitet geradewegs auf 11.000 US-Dollar zu, während Bakkt einen Rekordanstieg beim Futures-Handel bekannt gibt. Derweil stellt Coinmetrics das Bitcoin-Netzwerk auf den Prüfstand. Das Marktupdate.

Mit einem Anstieg von 2,3 Prozent in den letzten 24 Stunden tastet sich der Bitcoin-Kurs allmählich wieder an die 11.000 US-Dollar heran. Zu Redaktionsschluss wird die Krypto-Leitwährung bei 10.892 US-Dollar gehandelt und liegt damit auf Wochensicht mit 7,6 Prozent im Plus.

Mit der Marke von 10.800 US-Dollar hat der Bitcoin-Kurs einen wichtigen Widerstand auf dem Weg zur 11.000 hinter sich gelassen. Die Karten liegen nun bei den Bullen. Zumindest der Terminmarkt deutet an, dass die Mehrheit der Investoren auf einen steigenden Kurs wettet.

Bakkt verzeichnet Rekordhandel bei Bitcoin-Futures

Mit dem Anstieg des Bitcoin-Kurs drehte auch der Handel an den Terminmärkten auf. Allein bei Bakkt wurden Bitcoin Futures mit einem Gesamtvolumen von über 200 Millionen US-Dollar gehandelt.

Diese Rekordsumme verkündete die Tochter der Intercontinental Exchange Via Twitter. Laut Bakkt wurden am 16. September 15.955 Bitcoin–Futures gehandelt, was einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem vorherigen Allzeithoch entspricht.

Zu welchen Teilen sich Long und Short-Kontrakte zusammensetzen, gab die Börse nicht bekannt. Insgesamt scheinen Anleger am Krypto-Markt aber optimistisch gestimmt. Laut Datamish stehen insgesamt rund 26.000 Long-Positionen aktuell knapp 4.660 Short-Kontrakten gegenüber.

Die Verteilung von 85 zu 15 Prozent zeichnet ein eindeutiges Stimmungsbild. Nach den Gewinnmitnahmen der vergangenen Wochen setzen Anleger wieder vermehrt auf einen steigenden Bitcoin-Kurs.

Wie dezentral ist das Netzwerk?

Die Entstehung des Bitcoin-Netzwerks ist eng an das Konzept der Dezentralität gekoppelt und als Reaktion auf zentral gesteuerte Geldsysteme entstanden. In den letzten elf Jahren hat sich jedoch ein Ökosystem gebildet, dass die Blockchain-Analysten von Coinmetrics veranlasst, in einem aktuellen Bericht Bilanz über den Status Quo der Dezentralisierung zu ziehen.

Coinmetrics bewertet den Grad der Dezentralisierung dabei anhand von drei Metriken: Vermögensverteilung und Einfluss von Mining Pools sowie Bitcoin-Börsen.

Die Verteilung von Vermögen ist bei der Bewertung ein wichtiger Indikator. Je mehr Vermögen sich in den Händen weniger befindet, umso zentralisierter ist ein Markt und dadurch auch anfälliger für Manipulationen.

Das Vorhandensein von Walen oder Nutzern mit großen Geldmengen, die sich in dem Vermögenswert befinden, gibt Anlass zur Sorge um die Lebensfähigkeit vieler Kryptowährungen. Eine besonders ungleiche Verteilung der Gelder könnte einer kleinen Gruppe von Nutzern einen erheblichen Einfluss auf die Richtung der Märkte und der Protokollentwicklung einer Anlage gewähren und die Lebensfähigkeit der Anlage als Wertaufbewahrungsmittel oder Tauschmittel in Frage stellen.

Im Umkehrschluss deutet eine große Streuung von Vermögen auf einen hohen Dezentralisierungs-Grad hin. Wie aus nachfolgender Grafik hervorgeht, haben sich die Adressen mit 0.01 Bitcoin oder weniger über die letzten Jahre kontinuierlich vermehrt.

Dieser Umstand belegt Coinmetrics zufolge eine zunehmende Dezentralisierung von Vermögen:

Neben der Kontrolle eines zunehmenden Anteils des Angebots machen Adressen mit kleineren Guthaben weiterhin die Mehrheit der Konten aus. Angesichts eines schwankenden, auf Dollar lautenden Preises kontrollieren die meisten Adressen immer noch Bitcoin im Wert von weniger als 100 Dollar.

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Zwar sei auch die Walpopulation in den letzten Jahren konstant gestiegen,

aber seit der Gründung des Netzwerks ist das Angebot gleichmäßiger verteilt, wobei kleinere Konten einen zunehmenden Anteil des Gesamtangebots ausmachen.

Der Einfluss von Mining-Pools auf den Bitcoin-Kurs

Den ersten Test hat Bitcoin also bestanden, doch wie ist es um das Butter- und Brotgeschäft bestellt, dem Mining?

Was für die Vermögensverteilung gilt, trifft im gleichen Maße auf die Verteilung der Hash Power, also der zugeführten Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk zu. Je mehr Hash Power sich auf wenige Mining Pools konzentriert, umso höher die Einflussnahme auf das Netzwerk, sowohl was die Verarbeitung von Transaktionen und Anhäufung von Block Rewards als auch potenzielle 51-Prozent-Attacken anbelangt.

Mit dem Bitcoin-Kurs ist auch die gesamte Hash Power exponentiell gewachsen.

Ausschlaggebend für die Bewertung der Dezentralisierung ist jedoch die Verteilung der Rechenleistung auf einzelne Mining-Pools. Über die letzten Jahre hat sich das Mining zusehend professionalisiert. Die Zeiten, in denen noch gewinnbringend vom heimischen Rechner aus gemined werden konnte, sind längst vorbei. Der Wettstreit um einen gültigen Hash ist hart umkämpft. Am Markt bestehen nur noch die effizientesten Mining Pools.

Die Konzentration der Hash Power auf wenige Mining Pools ist also ein notwendiges Übel, dass aber nicht Grund zur Sorge geben muss:

Heute ist die Mining-Industrie von Bitcoin wettbewerbsfähig. Die nachstehende Darstellung, die bis zu einem gewissen Grad auf Überlebenskampf ausgerichtet ist, zeigt, dass der Bergbau ein blühendes, verteiltes Ökosystem ist.

Der Einfluss von Krypto-Börsen auf den Bitcoin-Kurs

Abschließend widmet sich Coinmetrics der Stellung von Börsen im Bitcoin-Ökosystem. Börsen üben zwar im Gegensatz zu Minern keinen direkten Einfluss auf das Netzwerk aus. Als Handelsplätze, an denen sich die Wechselkurse durch Angebot und Nachfrage bestimmen, ist ihr Einfluss auf die Kursentwicklung in Korrelationen zur Mining-Profitabilität nicht unerheblich.

Analog zu den großen Mining Pools haben einige wenige Exchanges den Markt monopolisiert. Die Folge: Eine handvoll Börsen diktiert letztlich das Marktgeschehen. Immer wieder kämpfen Börsen daher mit Manipulationsvorwürfen. Ein glanzloses Beispiel in diesem Zusammenhang ist der Zusammenbruch der einst größten Bitcoin-Börse Mt.Gox. Zudem üben Handelsplätze eine Schlüsselfunktion beim Zugang zum Markt aus. Schließlich können Börsen entscheiden, wer Zutritt hat und wer nicht.

Die Daten zeigen, dass sich das Handelsvolumen auf einige wenige Platzhirsche verteilt. Über die Jahre wurden kleine Tauschbörsen aus dem Wettbewerb verdrängt. Letztlich zeugt auch dies von einer zunehmenden Zentralisierung, aber eben auch Professionalisierung des Bitcoin-Ökosystems. Die größten Bitcoin-Börsen haben sich durch bessere Angebote als ihre Mitkonkurrenten durchgesetzt.

Schlussendlich kommt Coinmetrics bei der Analyse der wichtigsten Kennzahlen zu dem Ergebnis:

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Bitcoin ist bedeutungsvoll dezentralisiert im Hinblick auf die Konzentration der Mining-Unternehmen und Handelsplätze, und das Angebot wird zunehmend gleichmäßiger verteilt. […] Im Großen und Ganzen gibt die Leistung des Netzwerks in diesen wichtigen Metriken Anlass zu vorsichtigem Optimismus.