Das Vorgehen von US-Ermittlern beweist erneut, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Auch der Diebstahl von Bitcoin und Co. bleibt dort nicht ohne Konsequenzen.

Mehrere US-Behörden haben am 16. September Erfolge im Kampf gegen Cyber-Kriminelle bekannt gegeben. Während das Finanzministerium russische Bitcoin-Diebe mit Sanktionen belegte, vermeldete das Justizministerium einen gelungenen Schlag gegen einen Ring von chinesischen und malaysischen Hackern.

Millionenschwerer Hack von Bitcoin-Börsen

Nach Angaben des US-Finanzministeriums führten Danil Potekhin und Dmitrij Karasavidi zwischen 2017 und 2018 eine groß angelegte Phishing-Kampage durch. Ins Visier nahmen sie dabei die Kunden zweier Bitcoin-Börsen aus den USA und einer aus dem Ausland. Als Resultat erbeuteten die beiden Hacker Krypto-Assets im Wert von mindestens 16,8 Millionen US-Dollar.

Um ihren Plan in die Tat umzusetzen, erstellte Potekhin Webseiten, die den tatsächlichen Bitcoin-Börsen zum Verwechseln ähnlich sahen. Nachdem die Opfer ihre Login-Daten eingaben, transferierten die Diebe deren Kryptowährungen auf andere Konten. Um ihre Spuren zu verwischen, griff Karasavidi auf eine Vielzahl von Methoden zurück. Er verwendete beispielsweise Wallets, die mit gestohlenen Identitäten verknüpft waren und tauschte die Assets in verschiedene Kryptowährungen um.

Die Hacker nutzten die gestohlenen Mittel ferner, um mit ihnen den Preis von Altcoins mit geringer Marktkapitalisierung in die Höhe zu treiben. Die Coins stießen sie sodann schnell wieder ab. Durch diese ‚Pump and Dump‘-Strategie fuhren sie weitere Gewinne ein.

Nichtdestoweniger kamen die US-Ermittler den beiden Bitcoin–Hackern auf die Schliche. Sie beschlagnahmten die gestohlenen Assets und erhoben Anklage gegen Potekhin und seinen Komplizen. Der US-Finanzminister Steven T. Mnuchin versprach, sich auch in Zukunft im Kampf gegen Cyber-Kriminalität stark zu machen:

Das Finanzministerium wird auch weiterhin unsere Befugnisse nutzen, um Cyberkriminelle ins Visier zu nehmen, und setzt sich weiterhin für die sichere Nutzung neuer Technologien im Finanzsektor ein.

Cyber Crime made in China

Das US-Justizministerium und das FBI vermeldeten am selben Tag die Verhaftung von zwei Geschäftsmännern aus Malaysia. Diese hatten sich mit einer Gruppe von chinesischen Hackern verschworen, die neben dem Diebstahl von Daten auch Cryptojacking- und Ransomware-Software auf die Geräte ihrer Opfer schleusten.

Das Hacker-Kollektiv führte Angriffe auf die Computer von über 100 Videospielentwicklern, Social-Media-Firmen und anderen Unternehmen durch. In ihrem Fokus standen jedoch auch Rechner von Universitäten, Regierungen, NGOs sowie Geräte von Aktivisten aus Hongkong. Um weitere Angriffe abzuwehren, entwickelte Microsoft in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium eine Software-Lösung.

Die fünf Chinesen, gegen die teilweise bereits vor einem Jahr Anklage erhoben wurde, befinden sich indessen nach wie vor auf freiem Fuß. Einer von ihnen soll gar mit Verbindungen zu Chinas Innenministerium geprahlt haben. Jeffrey A. Rosen, Stellvertretender Generalstaatsanwalt der USA, kritisierte in seinem Statement deswegen Chinas Machthaber:

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Das Justizministerium hat alle verfügbaren Mittel eingesetzt, um die illegalen Computereinbrüche und Cyberangriffe dieser chinesischen Bürger zu unterbinden. Bedauerlicherweise hat die Kommunistische Partei Chinas einen anderen Weg gewählt, um China für Cyberkriminelle sicher zu machen, solange sie Computer außerhalb Chinas angreifen und geistiges Eigentum stehlen, das für China hilfreich ist.