Kryptowährungen sind längst kein Nischenphänomen mehr. Dies belegt zumindest eine Studie des Cambridge Centre for Alternative Finance. Das sind die Ergebnisse.

Wissenschaftler des Cambridge Centre for Alternative Finance haben in ihrer neuesten Studie herausgefunden, dass über 100 Millionen Menschen weltweit Kryptowährungen wie Bitcoin besitzen. Bereits in 2018 führten die Forscher die Global Cryptoasset Benchmarking Study durch. Damals kamen sie auf eine Zahl von 35 Millioenn Krypto-Nutzern.

Genaue Zahlen nur schwer herauszufinden

Allerdings sind die Zahlen der Studie nicht zu 100 Prozent korrekt. So erfasst die Studie nur die Krypto-Nutzer, die auch als solche identifiziert werden können. Selbstgehostete Krypto-Wallets fallen daher schon mal raus. Dabei muss man auch zwischen den tatsächlichen Nutzern und der Anzahl an Accounts unterscheiden. Laut der Studie wurden demnach 191 Millionen Accounts auf Krypto-Börsen eingerichtet.

Insgesamt lässt sich der starke Anstieg der Nutzerzahlen respektive der Krypto-Besitzer auch auf eine bessere Erfassung der Nutzeridentitäten zurückführen. Die Ergebnisse gehen auf Umfragen sowie öffentlich zugänglichen Daten zurück, die aus verifizierten Benutzerdaten und dem durchschnittlichen Anteil der für die Studie erhobenen ID-verifizierten Konten stammen.

Des Weiteren kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Nutzeraktivität in den USA und Europa höher ist als beispielsweise in den Ländern Asiens und Lateinamerikas. So beträgt die durchschnittliche Nutzeraktivität in den westlichen Ländern rund 40 Prozent, während es in Asien nur 16 Prozent und in Lateinamerika 10 Prozent sind.

 
Source: BTC-ECHO

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