Die Bitcoin-Börse KuCoin ist zum Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Schätzungen zufolge verschwanden 150 bis 200 Millionen US-Dollar. Der Großteil des Geldes soll bereits wieder sichergestellt worden sein.

Die Bitcoin-Börse KuCoin hat bekannt gegeben, am 26. September Opfer eines Hack-Angriffs geworden zu sein. Hauptsächlich Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und ERC 20 Token eigneten sich die Angreifer auf ihrem Beutezug an. Die Börse äußerte sich zwar nicht explizit zu der Höhe des Schadens und beschwichtigte, dass es sich um einen kleinen Teil des gesamten Kapitals der Börse handele. Nach externen Schätzungen sind aber offenbar Krypto-Werte von 150 bis 200 Millionen US-Dollar (USD) dabei verloren gegangen.

In ersten Tweets gab KuCoin an, dass sich kein Anleger um sein Geld fürchten müsse. Alle Gelder seien zu 100 Prozent von der Versicherung gedeckt. Seit 2018, also ein Jahr nach der Gründung der Exchange, hatte man sich mit einem Fonds vor diese Art von Angriffen abgesichert. In Kritik geraten ist die Börse Anfang 2019, als sie zum Wash Trading animiert hatte.

Mittlerweile arbeitet der Finanzdienstleister mit anderen Bitcoin-Börsen wie Binance, Huobi und OKEx zusammen, um die Gelder wiederzubeschaffen. Außerdem kooperiert die Börse mit Sicherheitsfirmen, den Strafverfolgungsbehörden und weiteren Blockchain-Projekten. Innerhalb einer Woche möchte KuCoin so wieder alle Dienste anbieten können.

KuCoin: Nur Hot Wallets waren betroffen

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In der Nacht des 26. Septembers waren der Sicherheitsabteilung von KuCoin Unregelmäßigkeiten im Handel aufgefallen. Ungewöhnlich große Geldsummen verschwanden von der Börse, woraufhin sie dies auf Twitter Anlegern mitteilte. Der CEO Johnny Lyu sprach im Laufe des Tages in einem Livestream über den Vorfall. Als erstes gab er einen kurzen Überblick über die Lage. Dann beschrieb er, dass Cold Wallets (also Wallets, die nicht mit dem Internet verbunden sind) nicht betroffen seien. Nur Beträge in Hot Wallets konnten die Hacker stehlen. Außerdem: Für hilfreiche Hinweise gibt es Belohnungen in Höhe von bis zu 100.000 US-Dollar (USD).

Über den oder die Hacker von KuCoin ist derweil nicht viel bekannt. Offenbar wurde versucht, über die Bitcoin-Börse Uniswap die Beute zu Geld zu machen. Transaktionen über die auf der Ethereum-Blockchain basierenden dezentralen Applikation (dApp) sind allerdings von Natur aus nachverfolgbar. Das bedeutet, dass auch ein Tausch der Coins zu Ether die Nachverfolgbarkeit nicht beeinträchtigen wird. Börsen, die Adressen mit dem Hacker-Angriff in Verbindung bringen, werden deshalb von ihnen in Auftrag gegebene Transaktionen verweigern.

KuCoin erklärte mittlerweile, dass sie bereits Krypto-Werte in Höhe von 134 Millionen US-Dollar sichern konnte. Dank der Rückverfolgbarkeit der Transaktionen erwartet man deshalb keinen Preissturz von Ether.

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