Das FinTech Finoa und der Dienstleister für Kommunikations- und Informationstechnologie T-Systems haben eine Kooperation angekündigt. Gemeinsam entwickeln sie individuelle Krypto-Lösungen, die die Infrastruktur für die Verwahrung und Abwicklung von Werten bewerkstelligen.

In einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, kündigt Finoa eine Kooperation mit T-Systems an, um tokenbasierte Anwendungen zu entwickeln. Die beiden Firmen erklärten am 28. September, dass die Zusammenarbeit der Verwahrung, Abwicklung und Sicherheitsinfrastrukturschaffung von Kryptowerten dienen soll.

T-Systems, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom mit Sitz in Frankfurt am Main, ist Teil des Chainlink-Netzwerks (LINK). Im Juli dieses Jahres hatte es angekündigt, Infrastruktur für den Krypto-Bereich bereitstellen zu wollen. Unter anderem arbeitet man bei T-Systems auch an Staking-Lösungen. Mehr dazu im exklusiven Interview.

Kooperation ist der Schlüssel zum Krypto-Erfolg

Währenddessen konzentriert sich das Berliner FinTech Finoa auf die Verwahrung von Token. Für das junge Unternehmen stellt dies nach eigener Aussage einen wichtigen Schritt zur Stärkung ihrer Position als Krypto-Verwahrungsdienstleister in Europa dar. Das Bankhaus Scheich an der Frankfurter Börse dient dabei als Broker, der als Brücke zwischen Krypto- und traditionellen Assets fungiert.

So heißt es von Dr. Andreas Dittrich, Leiter des Blockchain Solutions Center bei T-Systems Multimedia Solutions:

Als Unternehmen war der Umgang mit neuartigen Blockchain-basierten Geschäftsmodellen, die digitale Assets nutzen, für uns eine strukturelle Herausforderung. Mit der Unterstützung von Finoa als regulierten Kryptowerte-Verwahrer und dem Bankhaus Scheich als Broker gelang es unserem Team, digitale Assets sicher und gesetzeskonform zu verwahren und zu handeln, wodurch wir eine Brücke zwischen Fiat-Währungen und dem Ökosystem der digitalen Assets schlagen konnten. Wir sehen die Partnerschaft mit Finoa und die Synergien, wenn es um professionelle und sichere IT-Infrastruktur-Dienstleistungen in Bereichen wie Staking und Mining geht, als einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung der Digital-Asset-Industrie.

Auch wenn es sich nicht um einen Dax-Konzern handelt, so hat Finoa erst kürzlich eine Kooperation mit dem Token-Marktplatz area2invest aus Liechtenstein bekanntgegeben.