Die Corona-Pandemie hat insbesondere die Tourismus-Branche in Mitleidenschaft gezogen. Die chinesische Provinz Hainan plant nun die Einführung einer Blockchain-Lösung, um die Industrie wieder zu stärken.

Die chinesischen Behörden planen, in der Provinz Hainan die Blockchain-Technologie für einen Aufschwung der Tourismusbranche zu nutzen. Durch den Lockdown infolge der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden eingeschränkten Reisemöglichkeiten hat diese Industrie besonders gelitten.

Die Blockchain-Lösung wird ein Punkteprogramm beinhalten, das Chinesen und Ausländer nutzen können. So müssen sie nur diese eine Plattform verwenden, um den öffentlichen Nahverkehr, Hotels oder Attraktionen in Anspruch zu nehmen. Dadurch sollen die Kulturbranche und die Unterhaltungsindustrie Werkzeuge erhalten, um sich in einem gemeinsamen Netzwerk auszutauschen. Für die Touristen würde dies zudem wohl viel Planung ersparen.

Hainan setzt auf Blockchain-Technologie

Die Inselprovinz Hainan im Südchinesischen Meer hat 2019 außerdem ein Projekt gestartet, um den Finanzsektor mit der Technologie vertraut zu machen. Durch das 142-Millionen-US-Dollar-Programm soll sich die Region zur ersten Blockchain-Freihandelszone des Landes entwickeln.

In der Provinz Huangdong und in Macao bekämpft man die Folgen der Pandemie ebenfalls mit Blockchain-Mitteln. Die beiden Regionen tauschen Gesundheitsdaten von Reisenden dank der dezentralen Technologie in Echtzeit aus. Lange Wartezeiten durch Datenüberprüfung verkürzen sich so auf zwei Minuten, sagte der Entwickler WeBank.

 
Source: BTC-ECHO

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