Das Portal MundoMaritimo berichtet über eine neue Blockchain-Plattform chilenischer Reedereien, um logistische Prozesse zu kontrollieren.

Die maritime Logistik gehört zu den absoluten Vorreitern, wenn es um den industriellen Einsatz der Blockchain–Technologie geht. Dieses Potenzial hat der US-amerikanische IT-Konzern IBM entdeckt und dementsprechend eine eigene TradeLens-Plattform lanciert. Das lateinamerikanische Nachrichtenportal MundoMaritimo hat nun über die Kooperation von neun chilenischen Reedereien berichtet. Gemeinsam wollen diese eine Blockchain-Plattform gründen, um ihre logistischen Prozesse zu kontrollieren.

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Die chilenische Wirtschaftsstaatsanwaltschaft (FNE) hat diesen neun nationalen Frachtschifffahrtsunternehmen bereits die Genehmigung erteilt, ein Joint Venture zur Entwicklung dieser Plattform zu gründen. Sie wäre damit die erste ihrer Art in der Region. Laut des Berichtes von Mundo Maritimo wird die Plattform den Namen Global Shipping Business Network (GSBN) tragen. Mit ihrer Hilfe sollen die Reedereien alle Prozesse im Zusammenhang mit der Seefracht abwickeln. Dazu gehört neben Ausstellung von Zoll- und Frachtpapieren auch die Abfertigung des Frachtgutes.

Auch andere Reedereien sollen profitieren

Die beteiligten Unternehmen sind  CMA CGM, Cosco Shipping Lines, Cosco Shipping Ports, SIPG, Hapag-Lloyd, Hutchison Ports, OOCL, PSA und der Hafen von Qingdao. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass diese ihre Lösung auch anderen Unternehmen in der Branche anbieten werden. Es ist nicht zu erwarten, dass kommerziell sensible Informationen über die GSBN-Blockchain-Plattform übertragen werden können. Medienberichten zufolge könne damit auch das Risiko von Industriespionage innerhalb der beteiligten Reedereien ausgeschlossen werden. Wie groß die Investitionen in dieses Projekt genau sind, wurde bis dato nicht mitgeteilt. Das Projekt wurde den Wettbewerbsbehörden der Vereinigten Staaten, Südkoreas, Polens und der Ukraine vorgestellt, aber aktuell liegen noch keine Berichte über deren Meinung zur Plattform vor.

Seit diesem Jahr gibt es gewissermaßen ein europäisches Pendant im Hafen von Rotterdam. Dort ging ein Blockchain-basiertes Pilotprojekt mit einigen der weltweit führenden Reedereien an den Start. Das Ziel ist es dort, die Sicherheit und Effizienz bei den Millionen von Containern zu verbessern, die jedes Jahr den Hafen erreichen und wieder verlassen. Im Juli wurde eine dreimonatige Testphase dieses Projektes gestartet, die in diesem Oktober ausläuft. Zu den Teilnehmern des dreimonatigen Tests in Rotterdam gehören CMA-CGM, Hapag-Lloyd, MSC, ONE-Line, Hutchison Ports ECT Rotterdam, Rotterdam Fruit Wharf, Milestone Fresh, VTO, Portmade und der Anwendungsentwickler T-Mining. T-Mining ist ein Start-Up aus Antwerpen, das auch am PortXL-Beschleunigungsprogramm mitwirkt.

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