Das Krypto-Ökosystem ist divers und vereint ganz verschiedene Anlegertypen. Ein Blick auf Kryptowährungen durch die psychologische Linse.

Die verschiedenen Käufer von Bitcoin und Co.

Im Groben gibt es vier Arten von Menschen, die Kryptowährung kaufen. Die erste ist die Gattung Hodler. Dies sind Leute, die ein tiefes Verständnis für die zugrundeliegende Blockchain-Technologie haben und ihren Coins auf ewig die Treue halten. Hodler sind auf lange Sicht dabei – sei es zum Mond oder in die Talsohle.

Die zweite Art von Menschen, die Kryptowährungen kaufen, sind Privatanleger. Dies sind die Leute, die tendenziell eher einem Trend hinterher laufen und mit kurzfristigen Anlagestrategien in den Krypto-Markt stolpern. Wenn Kryptowährungen wie Bitcoin aufsteigen, springen sie rasch auf den Zug auf. Wenn dann aber die erhofften Gewinne ausbleiben und der Markt konsolidiert, steigen sie ebenso schnell wieder aus und liquidieren ihre Vermögenswerte.

Die dritte Art von Menschen, die Kryptowährung kaufen, sind institutionelle Investoren. Dies können Hedgefonds, Investmentfirmen und Banken oder Personen des öffentlichen Lebens wie Twitter CEO Jack Dorsey sein. Der Grund, warum Dorsey in diese Liste aufgenommen wird, ist, dass er Bitcoin-Börsen wie Coinbase oder Binance wahrscheinlich nicht persönlich anruft und über sie Kryptowährung kauft. Es ist viel wahrscheinlicher, dass er über einen OTC-Schalter mit einem Vermittler wie einem Finanzberater kauft. Diese Personen steigen je nach Bedarf und ihrem Geldbeutel in den Zug ein und aus.

Die vierte Art von Menschen, die Kryptowährung kaufen, sind Kriminelle. Leider sind Kryptowährung und insbesondere Bitcoin in den Augen vieler Menschen mit illegalen Aktivitäten verbunden. Zwar nutzen Kriminelle Bitcoin für ihre Aktivitäten (insbesondere Hacker), doch wenden sie sich tendenziell den Privacy Coins wie Monero zu, die ihre Privatsphäre besser schützen. Außerdem machen sie einen immer geringeren Prozentsatz der Krypto-Nutzer aus, da insgesamt immer mehr Menschen Digitalwährungen halten.

Die Psychologie der Krypto-Händler

Der Krypto-Markt schläft nie und das hat ähnliche Auswirkungen auf Menschen, die aktiv mit Kryptowährung handeln. Vor dem hochvolatilen Kursgeschehen können sich Anleger nur mit Stop-Loss und anderen nützlichen Tools, die auf den meisten Krypto-Austauschplattformen zu finden sind, absichern.

Dann kommt das Problem der Krypto-Verwahrung. Obwohl das Kaufen, Handeln und Speichern von Kryptowährung einfacher als je zuvor ist, ist es noch weit davon entfernt, ein Prozess zu sein, der von einer unerfahrenen Person schnell erlernt werden kann. Selbst für erfahrene Benutzer von Kryptowährungen kann die Vorstellung, dass ein einzelner Fehler in einer Wallet-Adresse zum Verlust der gehodlten Coins führen könnte, viel Angst verursachen.

Die Zukunft der Kryptowährungen

Menschen, die Kryptowährung besitzen, warten alle auf den Tag, an dem Krypto endlich zu einem allgemeinen Begriff wird. Die Realität ist, dass dies erst geschehen wird, wenn ein gesundes Gleichgewicht zwischen Regulierung und Freiheit gefunden wurde, entweder intern innerhalb der Kryptowährungsgemeinschaft oder mit Unterstützung von Regierungen. Außerdem müssen Kryptowährungen für außenstehende Interessierte besser erklärt und vermarktet werden.

Zum Glück werden diese Probleme im Laufe der Zeit schrittweise gelöst. Wie schnell sich diese Prozesse vollziehen, liegt auch letztlich in unserer Hand. Grabenkämpfe zwischen Anhängern unterschiedlicher Projekte und Coins stehen dem großen Ziel einer globalen Krypto-Adaption im Weg. Vielmehr sollte sich die Community vernetzen und gemeinsam die frohe Krypto-Botschaft in der Welt verkünden.

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