Nicht nur Bitcoin kann sich derzeit über kräftige Kurszuwächse freuen: Zu Redaktionsschluss übetrifft das Ripple-Asset XRP das Tagesplus von BTC. Gutes Timing: Erst vor wenigen Tagen verkündete Ripple einen prominenten Neuzugang von der US-Großbank JPMorgan in seiner Führungsetage.

Mit über 22 Prozent Kursteigerung verbucht der Top-3 Altcoin XRP im Tagesvergleich ein noch stärkeres Wachstum als Bitcoin (BTC), der gerade von einem Allzeithoch zum nächsten jagt. Zur Stunde handelt XRP bei 0,558 US-Dollar – ein wichtiger Widerstand, wie BTC-ECHO Analyst Stefan Lübeck in der Altcoin-Analyse vorrechnet. Wenn die Bullen am Ball bleiben, lautet das nächste Kursziel 0,682 US-Dollar.

Ripple sichert sich Regulierungs-Expertin von JPMorgan

Ripples Vorstand hat Verstärkung aus der traditionellen Finanzwelt erhalten. Das gab das FinTech-Unternehmen auf seiner Homepage bekannt. Sandie O’Conner hat über 30 Jahre Berufserfahrung im Finanzsektor gesammelt, unter anderem als Chief Regulatory Affairs Officer beim Finanzriesen JPMorgan. Sie soll sich für das Unternehmen um regulatorische Klarheit für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten bemühen.

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, sagt über sein neustes Vorstandmitglied:

Sandy verfügt über ein hohes Maß an Respekt sowohl bei ihren Kollegen an der Wall-Street als auch bei Regulierungsinstanzen. Ihr umfangreiches Netzwerk und ihr tiefgreifendes Verständnis der Märkte, Kapitalflüsse und des Bankwesens werden wertvolle und einzigartige Einblicke liefern, wenn neue Richtlinien und Vorschriften in den USA Gestalt annehmen.

Ferner betont Garlinghouse, dass die USA ein klares regulatorisches Rahmenwerk für Kryptowährungen brauche, das die Spielregeln vorgibt und innovativen US-amerikanischen Unternehmen zur Seite stehe. O’Connors Erfahrung und Führung würde Ripple auf deren Reise zum Aufbau eines inklusiveren Finanzsystems unterstützen. Sie hat es unter die Top 25 der erfolgreichsten Banker der USA geschafft und gilt als eine der mächtigsten Frauen in der Finanzbranche.

Brad Garlinghouse: Bitcoin ist nicht zu stoppen

XRP strebt dabei nicht an, BTC den Rang abzulaufen. So hat sich Ripples CTO David Schwartz auf einem Online-Forum zu der Frage, was denn passieren würde, wenn ein Hacker einen Glitch oder ein Bug in den Protokollen des Bitcoin finden würde. Schwartz meinte: 

Der Bug beziehungsweise der Glitch würde behoben und die Hashing-Protokolle durch neue ersetzt werden.

Genau so etwas sei beim Value-Overflow 2011 und bei der versehentlich ausgelösten Fork-Crisis 2013 passiert. Aktuell fliegt Ripple ziemlich hoch. Der im November veröffentlichte dritte Quartalsbericht verrät, dass das dezentralisierte Protokoll gegenüber dem vorigen Quartal ein 107-prozentiges Wachstum im durchschnittlichen täglichen XRP Handelsvolumen verzeichnen konnte. Mit der Verkündung des neuen Vorstandmitglieds dürfte diese Zahl noch steigen.

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