In einem Interview mit Bloomberg erzählt Microsoft-Gründer Bill Gates, wie gefährlich Bitcoin für Kleinanleger sein kann.

Passend zum aktuellen Kursfall des Kryptomarktes, äußert sich Bill Gates. Laut Gates sollte man Bitcoin nicht anfassen, wenn man nicht so reich und bedacht ist wie Tesla-Chef Elon Musk ist. In einem Interview mit Bloomberg vom 23. Februar teilte Gates diese Haltung mit: “Elon hat jede Menge Geld, und er ist sehr bedacht. Ich mache mir keine Sorgen, dass seine Bitcoins irgendwie zufällig nach oben oder unten gehen werden […] mein allgemeiner Gedanke wäre, wenn Sie weniger Geld als Elon haben, sollten Sie wahrscheinlich aufpassen.”

Gates mache sich Sorgen, dass viele Kleinanleger, die im aktuellen Bullenmarkt gekauft haben, kommende Kursfälle nicht verkraften können. Im Interview erklärt der einst reichste Mensch der Welt, dass Bitcoin zu viel Energie erfordere und anonyme irreversible Transaktionen fördere. Deshalb sei ein Fall des Kurses zu erwarten. Dennoch behauptet er, dass digitales Geld eine gute Sache ist, wenn es zurückverfolgt werden kann: “Die Gates Foundation tut viel in Bezug auf die digitale Währung, aber das sind Dinge, bei denen Sie sehen können, wer Transaktionen macht. Also, digitales Geld ist eine gute Sache.”

Gates erwartet, dass digitales Geld in den ärmsten Ländern der Welt eine große Rolle spielen wird. Eigenen Angaben nach ist Bill Gates Bitcoin gegenüber neutral gestimmt. Bei den Aussagen im Bloomberg-Interview soll es sich um eine objektive Stellungnahme handeln: “Ich besitze keinen Bitcoin. Ich bin nicht Short auf Bitcoin. Also habe ich eine neutrale Ansicht.”

In einem vorherigen Interview mit CNBC verriet der Microsoft-Gründer, dass er seine Sicht auf Bitcoin von negativ auf neutral geändert hat. Zuvor hatte Gates mit einer Short-Wette gegen Bitcoin gesetzt.