Ethereum (ETH) schreibt ein neues Allzeithoch. Kurzfristig nimmt die Kryptowährung damit Bitcoin Wind aus den Segeln – doch auch BTC bekommt immer mehr Druck auf den Kessel. Das Marktupdate.

Am 2. April war es so weit: Ether (ETH) die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, durchbricht das zuletzt am 20. Februar aufgestellte Allzeithoch bei 1.970 US-Dollar (USD). Das historische Rekordhoch verpasste dem Ether-Kurs unterdessen einen bullishen Schub. So stieg ETH im Laufe des 3. Aprils zeitweise bis über 2.130 USD und notierte somit erstmals über der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 USD. Zur Stunde handelt Ether bei knapp über 2.000 USD.

Der massive Kurspump beim Konkurrenten Ether ging indes auch an Branchenprimus Bitcoin (BTC) nicht spurlos vorbei. Die Krypto-Leitwährung ließ im Zug des ETH All Time High Federn und konnte den Sprung über die lang erwartete Marke von 60.000 USD abermals nicht leisten. Im Gegenteil: Über das Osterwochenende wertete BTC um insgesamt 5 Prozent ab und notiert zur Stunde bei 56.900 USD. Grund dürfte ein kurzfristiger Abfluss des Spekulationsvolumens hin zu Ether sein.

Bullenmarkt erst am Anfang

Der Bitcoin-Bullenmarkt dürfte damit aber nur einen vorübergehenden Dämpfer erlitten haben. Bereits seit Wochen handelt BTC knapp unter 60.000 USD – trotz der Fülle an bullishen Nachrichten. Der Widerstand bei 60.000 USD dürfte aber nur ein vorübergehendes Hindernis sein. Denn nach Ansicht von On-Chain-Analyst Ali Martinez hat der Bullenmarkt gerade erst begonnen. So konnte BTC in diesem Bullenmarkt kaum die Eine-Million-Schwelle des sogenannten Entity-Adjusted Dormancy Flow durchbrechen. Der Entity-Adjusted Dormancy Flow ist der Durchschnitt der Coindays Destroyed. Je höher die Metrik, desto mehr alte Coins aus Hodler-Händen wechseln den Besitzer. Die Schwelle bei einer Million hat in der Vergangenheit immer wieder sagenhafte Kurssprünge prognostiziert. So wuchs der BTC-Kurs nach Durchbrechen der Schwelle am 2. Dezember 2015 innerhalb der nächsten zwei Jahre um sage und schreibe 5.342 Prozent an.

Betrachtet man den aktuellen Entity-Adjusted Dormancy Flow stellt man fest, dass die Marke von einer Million bisher nie deutlich überschritten werden konnte. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Bullenmarkt noch nicht einmal richtig begonnen hat.

Bitcoin Miner zunehmend bullish

Auch das Gebaren vonseiten der Miner stimmt unbestreitbar bullish. Denn währen die letzten Monate von einem Abverkauf frischer BTC gekennzeichnet war, konvertieren die Miner verstärkt zum Holdtum. Wie in der Grafik zu sehen ist, akkumulieren die BTC Miner seit Anfang mehr, als sie schürfen und bauen so einen Netto-Überschuss an digitalem Gold auf.

Die Folge ist eine abermalige Verknappung der Angebotsmenge. Oder anders gesagt: Der Raketenantrieb ist randvoll mit Treibstoff.

 
Source: BTC-ECHO

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