Neu veröffentlichte Dokumente der SEC geben einen Einblick in die Welt der institutionellen Krypto-Anleger.

Paul Tudor Jones investierte im Mai vergangenen Jahres in großem Stil in Bitcoin. Die Spekulationen darum, über welchen Zwischenhändler dies geschah, sind seither nie ganz abgerissen. Nun ist das Geheimnis jedoch endlich gelüftet. Die Branche blieb lange unsicher, wie direkt die Investition von Paul Tudor Jones überhaupt war. Denn sein BVI Global Fund hatte nur wenige Tage zuvor in Betracht gezogen, einen niedrigen einstelligen Prozentsatz seiner Rücklagen in Bitcoin-Futures zu halten.

Nun zeigen laut Medienberichten veröffentlichte Dokumente der US-Börsenaufsicht SEC, dass die Transaktionen über Coinbase und Bakkt stattgefunden haben. Die Dokumente geben einen aufschlussreichen Einblick in den institutionellen Krypto-Handel.

Paul Tudor Jones schon länger von Bitcoin überzeugt

Die Tudor Investment Corporation gehört mit 44,5 Milliarden US-Dollar sicherlich zu den eher gut betuchten Anlegern. Auch solche Hedgefonds investieren in eine Anlageklasse, die viele konventioneller Banker lange Zeit nicht ernst genommen haben und zu einem Großteil auch immer noch nehmen. 

Diese institutionellen Anleger dürften wesentlich an dem Aufstieg vieler Kryptowährungen in den vergangenen Monaten beteiligt sein. Wie Daten des Analyseunternehmens Chainalysis zeigen, kauften die Bitcoin in den letzten Monaten des Jahres 2020 insgesamt über 500.000 BTC. Natürlich sind Dienstleister wie Coinbase auch stets darauf erpicht, dass die institutionellen Anleger mit ihnen Geschäfte eingehen. Vor den Enthüllungen der SEC hat Coinbase allerdings nie Geschäftsbeziehungen zu Paul Tudor Jones zugegeben. Eine Stellungnahme zu den neuen Erkenntnissen steht derzeit noch aus. 

 
Source: BTC-ECHO

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