Ethereum ist auf Mondfahrt. Alleine in der Nacht zum heutigen Dienstag hat die zweitgrößte Kryptowährung neun Prozent gutgemacht. Alles zu den Hintergründen des Hypes.

Dass Altcoin Season ist, daran kann kein Zweifel mehr bestehen. Während Bitcoin (BTC) seit Mitte Februar im Bereich zwischen 50.000 US-Dollar (USD) und 64.000 USD notiert, jagt Ether (ETH) von einem Allzeithoch zum nächsten. In der Nacht zum heutigen Dienstag, dem 4. Mai, konnte die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung eine neue Höchstmarke bei 3.438 USD aufstellen. Damit steht ETH im Wochenchart mit rund 36 Prozent im Plus.

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Bitcoin hingegen hinkt mit nur 3,6 Prozent Zugewinn auf Wochensicht hinterher.

Betrachtet man die Krypto-Heatmap, wird das Ausmaß der Altseason deutlich. Auf Tagessicht notiert ETH mit knapp neun Prozent im Plus während BTC drei Prozent nachgibt. Auch die BTC-Dominanz, also der Anteil der Bitcoin-Marktkapitalisierung an der Gesamtmarktkapitalisierung, ist mit 47 Prozent so gering wie lange nicht mehr.

Die Gründe für den Ether-Pump sind bisher unklar. Eine mögliche Erklärung ist das Wachstum von DeFi-Anwendungen (Decentralized Finance) auf Ethereum. Wie wir bereits berichtet haben, sind nach aktuellem Stand 91 Milliarden US-Dollar in DeFi-Protokollen auf der Ethereum-Blockchain untergebracht. Davon entfällt der Löwenanteil (11,88 Milliarden USD) auf AAVE. Erwartungen über einen Fortschritt des DeFi-Hypes könnten durchaus zu den Kurspumps bei Ethereum beigetragen haben.

Bitcoin nach wie vor bullish

Doch auch Bitcoiner sollten den Kopf angesichts des Erfolgs der zweitgrößten Kryptowährung nicht in den Sand stecken.

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Entscheidend für langfristig orientierte BTC-Hodler ist das Gesamtbild – und hinsichtlich dessen dürfte es für Bitcoiner bald mehr zu lachen geben. Denn im Langzeittrend befindet sich Bitcoin nach wie vor in einer bullishen Phase. “When in doubt, zoom out” – im Zweifel bitte herauszoomen. So geht ein bekanntes Bonmot aus Bitcoiner-Kreisen. Gemeint ist natürlich das große Ganze. Allzu leicht können kurzfristige Schwankungen im Bitcoin-Kurs eine Trendumkehr vorgaukeln, die so gar nicht besteht. Also zoomen wir heraus.: “Computer, enhance!”.

Vergleicht man etwa vergangene Bullenmärkte mit dem aktuellen, muss man feststellen, dass noch viel Luft nach oben ist.

Die vier Bitcoin-Halving-Epochen übereinandergelegt. Logarithmiert. Quelle: https://checkonchain.com/btconchain/cycle_btm/cycle_btm_light.html.

Das Top der zurückliegenden Halving-Epoche lag etwa bei 20.000 USD, was recht genau dem hundertfachen des Bodens der vorigen Epoche bei 200 US-Dollar entsprach. Legt man diese Schablone für die aktuelle Epoche an, müsste BTC bei etwa 300.000 USD austoppen, da der Boden zuletzt bei etwa 3.000 USD lag. Ferner muss man feststellen, dass sich die Länge der Bullenmärkte potenziert. Während das Top des zweiten Bull Markets bereits 750 Tage nach der “Kapitulation” (absoluter Boden) aufgestellt wurde, waren es in Epoche 3 (orange Linie) bereits über 1.050 Tage.

Es dürfte also noch eine Weile dauern, bis BTC sein vorläufiges Cycle Top gefunden hat.

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