Ripple-Partner Tranglo kooperiert mit dem australischen FinTech OmiPay. OmiPay will Tranglos Zahlungsnetzwerk verwenden – ein Fall für XRP?

Während sich Ripple mit der SEC noch darüber streitet, ob XRP nun ein Wertpapier ist oder nicht, schafft das kalifornische FinTech mit seinen Partnern weiter Fakten. So wurde Ende März die strategische Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Tranglo bekannt gegeben. Ripple hat sich mit 40 Prozent in Tranglo eingekauft. Zu den erklärten Zielen der Partnerschaft gehört die Ausweitung der Zahlungskanäle für Ripples On-demand-Liquidity-Plattform (ODL). ODL ist der zentralen Use Case für das digitale Asset XRP. XRP wird hier als Brückenwährung für grenz- und währungsüberschreitende Überweisungen eingesetzt.

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Nun hat der frisch gebackene Ripple-Partner Tranglo eine Kooperation mit dem in Australien ansässigen FinTech OmiPay bekannt gegeben. OmiPay will auf Tranglos Netzwerk aus lokalen Vertriebskanälen zugreifen und zielt dabei besonders auf den chinesischen und den südostasiatischen Markt ab.

Aus der Pressemitteilung zur Kooperation geht hervor, dass es den Unternehmen dabei vor allem um eine verbesserte Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit von grenzüberschreitenden Überweisungen geht. Tranglo hat laut eigenen Angaben 56 Prozent seines Geschäfts im vergangenen Jahr alleine über Zahlungskorridore nach Indonesien, Vietnam und die Philippinen abgewickelt; und damit in genau jenen Regionen, wo sich OmiPay nun stärker positionieren möchte.

XRP im Einsatz?

Dass weder Ripple noch XRP, ODL oder das “Buzzword” Blockchain in der Pressemitteilung vertreten sind, lässt darauf schließen, dass XRP in der Partnerschaft zumindest aktuell noch keine größere Rolle spielt. Allerdings stehen die Chancen gut, dass sich das in absehbarer Zeit ändern könnte. So ist der Ausbau von ODL-Zahlungskanälen im südostasiatischen Raum zentraler Bestandteil der Partnerschaft zwischen Ripple und Tranglo.

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Als Pionier für grenzüberschreitende Zahlungsdienste wird Tranglo eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung bestehender Korridore – wie z.B. auf den Philippinen – und der Einführung neuer ODL-Korridore innerhalb seines aktuellen Netzwerks spielen,

erklärt Ripple in der Pressemitteilung zur Tranglo-Partnerschaft.

Tranglo selbst erklärt in einem Blogpost vom 7. April nicht nur die Vorteile der Nutzung von ODL gegenüber klassische Geldtransfers. Man gedenkt bei Tranglo auch, die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) in seine Produkte einzubauen:

Unser Technologie-Team arbeitet bereits rund um die Uhr daran, die Leistungsfähigkeit von Blockchain und DLT nutzbar zu machen. Wir wenden das Gelernte an, um unsere Zahlungsverkehrsfähigkeiten noch weiter auszubauen. Wir freuen uns darauf, diese neuen Entwicklungen in unsere Lösungen zu übertragen, damit Unternehmen grenzüberschreitende Zahlungen erleben können, die vor allem Vorteile bieten.

Ob diesen Worten nun auch Taten folgen, bleibt – mal wieder – abzuwarten. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich Ripple in einen Zahlungsanbieter einkauft und dieser dem ODL und XRP in der Folge die kalte Schulter zeigt.

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