Es scheint ein neuer Stern am Firmament des Altcoin-Himmels: SHIBA INU (SHIB) performt traumhaft und tritt in Blasenterritorium ein. Wieso bei Hype-Coins Vorsicht geboten ist.

Die Wege der Altseason sind unergründlich. Nachdem Dogecoin (DOGE) bereits seit geraumer Zeit Trader und Hodler verblüfft, tritt nun ein neuer Meme-Coin auf den Plan. Die Rede ist von SHIBA INU (SHIB). Der Coin, der – wohl nicht rein zufällig – dasselbe Maskottchen wie DOGE trägt, zeichnet einen Chart, der in jedem Ökonomie-Lehrbuch als beispielhafte Blase ausgewiesen sein könnte.

Aktuell notiert SHIB bei 0,000015 US-Dollar. Das klingt zwar nicht nach viel. Betrachtet man aber die Kursperformance innerhalb der letzten drei Tage, wird einem schwindelig. Sage und schreibe 1.400 Prozent legte der Newcomer auf dem Pump-and-Dump-Markt innerhalb von nur drei Tagen zu. Noch am 7. Mai notierte SHIB bei 0,000001 US-Dollar. Zur Orientierung: Seit Freitag hätte sich ein SHIB-Investment bereits verfünfzehnfacht.

Pumpt sich SHIB in Blasenterritorium?

Auch die Marktkapitalisierung bewegt sich in Richtung eines eindeutigen Blasenterritoriums. Mit 5,7 Milliarden US-Dollar ist SHIB größer als so manches mittelständisches Unternehmen – und das, ohne irgendeine Art von Anwendungsfall. Einziger Grund für die Kursexplosion dürfte der Hype um Dogecoin sein. Getrieben durch Liebeserklärungen von Elon Musk befindet sich DOGE seit Anfang des Jahres im Auftrieb. Alleine innerhalb der letzten 30 Tage hat DOGE 770 Prozent gutgemacht.

Ob der Hype um Coins mit Hunden als Logo ein gutes Licht auf den Krypto-Markt wirft, darf bezweifelt werden. Schließlich lenkt das schnelle Geld von wirklich soliden Projekten wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Binance Coin (BNB) ab. Will man indes Lehren aus dem vergangenen Bullenmarkt ziehen, bleibt nur dies: Je schneller sich die Blase aufbläht, desto schneller platzt sie auch.