Eine millionenschwere Investition von Berkshire Hathaway deutet darauf hin, dass die Holding dem Kryptomarkt gegenüber offener geworden ist.

Bis dato war Starinvestor Warren Buffett nicht unbedingt als großer Krypto-Freund bekannt, eher im Gegenteil. Dies macht eine Meldung umso interessanter, wonach Berkshire Hathaway 500 Millionen US-Dollar in die brasilianische Digitalbank Nubank gesteckt hat. Berkshire Hathaway ist eine multinationalen Holdinggesellschaft, die von Milliardär Warren Buffett geleitet wird. Unlängst hatte zudem der Vorstand von Berkshire Hathaway Charlie Munger ein vernichtendes Urteil über Bitcoin gefällt.

Nubank will mit Investitionsbetrag um Führungskräfte werben

In einer Ankündigung von Nubank am Dienstag sagte das Institut, wofür es die Investition von 500 Millionen Dollar verwenden möchte. Vor allem gelte es, die internationale Expansion fortzusetzen. Erst kürzlich trat Nubank in den kolumbianischen Markt ein. Überdies möchte man neue Führungskräfte von großen Tech-Unternehmen gewinnen. Nubank hat nach eigenen Angaben mehr als 40 Millionen Kunden in Brasilien, Mexiko und Kolumbien. Gerade in dieser Region spielt die finanzielle Inklusion eine sehr große Rolle. Nur etwa die Hälfte der Bevölkerung verfügt über ein Bankkonto. Zudem ist bekannt, dass die Nubank unter anderem Krypto-Dienstleistungen anbietet.

Niemand dachte, dass es möglich sei, das Finanzsystem zu verändern, aber wir waren immer davon überzeugt, dass es Raum für Innovation zum Vorteil der Kunden gibt,

so Nubank CEO David Vélez.

 
Source: BTC-ECHO

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