Michael Saylor denkt nicht daran, seine Bitcoin-Bestände zu mindern. Vielmehr sieht er die Bitcoin-Adoptionswelle losrollen.

MicroStrategy CEO Michael Saylor gilt innerhalb des Krypto-Space als einer der wichtigsten Bitcoin-Fürsprecher. Egal, wie tief der BTC-Kurs sinke, er werde keinen einzigen Satoshi veräußern, sagte er in einem Interview mit Coin Stories. Darin sprach der Unternehmer über mögliche Konsequenzen, die ein weiterer Kursfall des digitalen Wertspeichers sowohl für sein privates als auch das Betriebsvermögen seiner Firma bedeuten würde.

Zur Erinnerung: MicroStrategy ist das Unternehmen mit dem größten Investment in Bitcoin. Ende Juni erweiterte die IT-Firma abermals seine Bestände um 13.005 BTC. Damit hält man nun mehr als 105.000 BTC in seiner Schatzkammer – über 3,3 Milliarden US-Dollar. Aktuell liegt der Kurs des Branchenprimus jedoch nahe dem Durchschnittspreis, den das Business-Intelligence-Unternehmen gezahlt hat.

Michael Saylor: “Bitcoin-Adoption schreitet voran”

Davon lässt sich Michael Saylor jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Selbst wenn ein solches Szenario eintreten sollte, werde er keinen einzigen Satoshi verkaufen. Ganz im Gegenteil: die Adoption der Kryptowährung schreite immer weiter voran, womit langfristig immer mehr Anleger den Wert von Bitcoin erkennen würden. Um sein Statement zu verdeutlichen, vergleicht der MicroStrategy CEO den Prozess mit der Entdeckung des Feuers oder der Elektrizität:

Die Menschheit brauchte 100.000 Jahre um das Feuer zu entdecken. Das ging nur schleppend voran. Ich glaube, bei der Elektrizität waren es um die 20 bis 30 Jahre. Bitcoin wird nicht so lange brauchen, da sich die Informationen darüber viel schneller verbreiten. Ein Jahrzehnt könnte es jedoch noch dauern.

Michael Saylor gegenüber Coin Stories.

Gleichzeitig sieht Saylor das Potenzial der Kryptowährung nicht als Konkurrenz zum US-Dollar – sehr wohl jedoch zu Gold. Es sei einfacher mit Bitcoin reich zu werden als mit dem Edelmetall, so die abschließende Einschätzung des Bitcoin-Magnaten.