Ripple CEO Brad Garlinghouse ist zuversichtlich, dass die langjährige Geschichte um die SEC-Vorwürfe 2022 ein Ende finden wird.

Das Krypto-Fintech-Unternehmen Ripple macht große Fortschritte in seinem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsichtsbehörde. So zumindest behauptet es dessen CEO Brad Garlinghouse in einem Gespräch mit CNBC am Montag. In diesem sagte Garlinghouse, dass er erwarte, dass der Fall, der sich um den Status von XRP, der siebtgrößten Kryptowährung der Welt, dreht, wahrscheinlich im kommenden Jahr zu einem Abschluss kommen werde.


Wir sehen ziemlich gute Fortschritte trotz eines sich langsam bewegenden Gerichtsverfahrens. Der Richter stellt uns eindeutig gute Fragen. Und ich denke, der Richter hat erkannt, dass es hier nicht nur um Ripple geht, sondern dass dies breitere Auswirkungen haben wird.

, sagte er Dan Murphy von CNBC. Damit spielt Garlinghouse auf die regulatorische Einstufung von XRP und möglicherweise anderer Kryptowährungen als Wertpapier an. Die SEC wirft dem Unternehmen Ripple und seinen Führungskräften vor, Token im Wert von 1,3 Mrd. USD im Rahmen eines nicht registrierten Wertpapierangebots verkauft zu haben. Ripple behauptete jedoch stets, dass XRP nicht als Wertpapier betrachtet werden sollte. Denn für eine derartige Klassifizierung sei auch eine viel stärkere regulatorische Kontrolle vonnöten. 


Richter hält SEC-Argumentation gegen Ripple für übertrieben

Für die Reputation von XRP waren die anhaltenden Rechtsstreitigkeiten nicht gerade förderlich. Mehrere namhafte Exchanges setzten den Handel damit auch aus. Aber die Community bleibt der Kryptowährung dennoch treu. So steht seit Jahresbeginn immerhin ein Plus von mehr als 370 Prozent zu Buche. Zudem gelingt es Ripple auch, mehr und mehr geschäftliche Partnerschaften einzugehen. 

Und was gibt es Neues aus dem Gerichtssaal? Nun, darüber informiert der jüngste Beitrag des Gründers von crypto-law.us, John Deaton. Darin heißt es, dass Richter Netburn die Argumentation der SEC für “zu weitgehend und weitreichend” halte. In letzter Konsequenz würde sie jeden einzelnen XRP-Verkäufer kriminalisieren. Garlinghouse und den Ripple-Hodlern wird diese Einschätzung sicherlich gefallen.